Trauer im Annastift

PASTOR GERHARD SZAGUN VERSTORBEN

Gerhard-Szagun-2005

Der langjährige Vorsteher des Annastifts und erste Vorsitzende der Geschäftsführung der heutigen Diakovere gGmbH ist im Alter von 78 Jahren am 19. Februar verstorben. Die Trauerfeier fand am Donnerstag in „seiner“ Annakapelle statt. Zahlreiche aktive wie auch ehemalige MitarbeiterInnen erwiesen ihm die letzte Ehre.

Im Jahr 1974 folgte der studierte Theologe Szagun dem Ruf der Landeskirche nach Hannover. Im Annastift war er in unterschiedlichen Funktionen erst in der Seelsorge und seit 1983 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2007 als Vorsteher des Annastifts e.V. sowie als Vorsitzender der Geschäftsführung der Diakovere gGmbH (früher Diakonischen Dienste Hannover gGmbH) tätig.

„Pastor Gerhard Szagun hat unser Unternehmen über 33 Jahre mit großer Herzenswärme, diakonischen Werten und klugen Entscheidungen ganz entscheidend mitgeprägt. Wir trauern um einen ganz besonderen Menschen und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, sagte Dr. Hans Ulrich Anke, Vorsitzender des DIAKOVERE Aufsichtsrates.

Gerhard Szaguns herausragende Vision und sein besonderes Verhandlungsgeschick haben ihn zum Motor der Zusammenführung von Annastift, Friederikenstift und Henriettenstift zum heutigen Gesamtunternehmen DIAKOVERE werden lassen. Mit seiner beharrlichen ausdauernden Art konnte er die Zusammenführung mit anderen Partnern gemeinsam realisieren.

Bei all seinen unternehmerischen Entscheidungen hat er jedoch nie die Interessen der Mitarbeiter aus dem Blick verloren. So prägte er in der Zusammenarbeit mit der Mitarbeitervertretung eine besondere, von beiderseitigem Vertrauen geprägte, betriebliche Sozialpartnerschaft. Diese bewährte sich auch in der teilweise schwierigen Zusammenführung der traditionsreichen diakonischen Krankenhausträger zur heutigen Diakovere gGmbH. Im Bild die Vertragsunterzeichnung zur Bildung der holdingweiten gemeinsamen Mitarbeitervertretung.

Im Nachruf der Diakovere heißt es: „Szagun war ein kluger Netzwerker und warmherziger Diakoniker mit festem theologischem Fundament, mit Gestaltungs- und Leitungskraft, mit Humor, Wärme und Verlässlichkeit.“ Dem können wir uns nur anschließen. Auch wir trauern um einen ganz besonderen Menschen und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.