Der geheime Konzern

KKWie sich Sachsens Diakonie mit Kliniken und Millionen verhob, zur Rettung einen Konzern schuf, expandiert – und damit neuen Streit schafft, beschreibt der „Der Sonntag“ im Titelthema seiner Ausgabe vom 06.03.2016.
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Sozialkonzern „Diakovere“ kürzt Weihnachtsgeld

logo_diakovereBereits zum dritten Mal hintereinander kürzt Niedersachsens größtes Diakonie-Unternehmen „Diakovere“ in Hannover seinen Beschäftigten das Weihnachtsgeld. Eine entsprechende Sondervereinbarung habe der Gesundheits- und Sozialkonzern mit der Gewerkschaft ver.di erzielt, teilte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag mit. Danach wird die Jahressonderzahlung in diesem Jahr um 35 Prozent und im nächsten Jahr um 25 Prozent abgesenkt. Im Gegenzug schließt der Konzern betriebsbedingte Kündigungen und Ausgliederungen von Betriebsteilen bis 2019 aus.

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Internationaler Frauentag

Frauentag

Unser Jahr hat bekanntlich 365 Frauentage, und in diesem Jahr sogar 366. Trotzdem kann es nicht schaden, zum offiziellen internationalen Frauentag am achten März noch einmal besonders darauf hinzuweisen: Wer die besten will, kann auf Frauen nicht verzichten!

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Chancen für die Pflege

dpt_logo_kleinDeutscher Pflegetag beschäftigt sich mit Perspektiven für Flüchtlinge

„Ich sehe in der Flüchtlingskrise eine Chance für die Pflege in Deutschland“, sagte Jürgen Graalmann der Deutschen Presse-Agentur. Graalmann ist Geschäftsführer des Deutschen Pflegetages, der vom 10. – 12.03.2016 in Berlin tagt.
Mit einer „Pflegeagenda 2030“ soll der Versuch unternommen werden, Flüchtlinge für die Pflege zu gewinnen.

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Spezial Kirchen INFO erschienen

KircheninfoSonderrechte in der Kirche sind historisch überholt – abschalten: jetzt!

Zeit zu Handeln – Markt und Wettbewerb im Sozialwesen zurückdrängen

JA zu Selbstbestimmung und Menschenrechten

„Was tun bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz?“

StopLeitfaden klärt über sexuelle Belästigung im Job auf

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat zum Weltfrauentag am 8. März einen neuen Leitfaden zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz veröffentlicht. Es handle sich um die bisher umfassendste praxisnahe Handreichung zu dem Problemfeld, teilte die Einrichtung am Donnerstag in Berlin mit. Die Broschüre mit dem Titel „Was tun bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz?“ richtet sich an Beschäftigte, Arbeitgeber und Betriebsräte.
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Eckpunkte für neue Pflegeausbildung liegen vor

AusbDie Reform der Pflegeausbildung nimmt konkrete Formen an. Das Bundesgesundheitsministerium veröffentlichte am Mittwoch auf seiner Internetseite die Eckpunkte für eine Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, nach der künftig alle Pflegekräfte gemeinsam ausgebildet werden sollen.
Mit den jetzt publizierten Eckdaten geht die Regierung den nächsten Schritt, die getrennte Altenpflege-, Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeausbildung bis 2018 zu beenden und den neuen Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns zu schaffen.

Den Eckpunkten zufolge soll die Ausbildung weitgehend neu konzipiert werden. Sie dauert drei Jahre (oder fünf Jahre in Teilzeit) und umfasst 4.600 Stunden, davon 2.500 im praktischen Einsatz und 2.100 an einer Pflegeschule. Anders als bisher sollen die Auszubildenden zu gleichen Teilen im Krankenhaus, im Altenheim und bei ambulanten Diensten lernen. Hinzu kommen kurze Einsätze in der Kinderkrankenpflege und der Psychiatrie und die Möglichkeit einer ersten praktischen Spezialisierung in einem Bereich.

Kritik an dem Gesetzesvorhaben kommt insbesondere von den Arbeitgebern der Altenpflegebranche. Der Präsident des Bundesverbandes der privaten Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, sagte in Berlin: „Wir haben die Auszubildenden dann nur noch 20 Wochen im eigenen Betrieb.“ Den Rest der Zeit seien sie in der Schule oder an anderen Einsatzorten, was vom Ausbildungsbetrieb organisiert werden müsse. Das könnten kleine Pflegeunternehmen nicht leisten. Er fürchte daher Einbrüche bei den gegenwärtig hohen Ausbildungszahlen in der Altenpflege.

Der Gesetzentwurf ist vom Kabinett gebilligt worden und soll im März erstmals im Bundestag beraten werden. Er sieht auch die Einführung eines Pflegestudiums vor sowie die Abschaffung des Schulgelds an Pflegeschulen, das in fünf Bundesländern noch immer verlangt wird.

Quelle: epd sozial

Frauen verdienen 21 Prozent weniger

Gleichberechtigung
Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor deutlich weniger als Männer. Nur in Estland (28,3 Prozent) und Österreich (22,9 Prozent) ist die Verdienstspanne zwischen Frauen und Männern größer als in Deutschland. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor.
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Erpressung in der ADK (?)

facettenkr-lilaAnders als die Landeskirchen Oldenburg und Braunschweig will die Landeskirche Hannovers die vereinbarte Übernahme des Tarifabschlusses des Öffentlichen Dienstes mit einer Lohnsteigerung von 2,3 %, nicht umsetzen. Daher knirscht es gewaltig Zwischen der Landeskirche und ihren rund 23 000 Beschäftigten, wie die Hannoversche Allgemeine berichtet.
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Reform der Pflegeausbildung verschoben

Termin verschoben_kleinEinheitliche Ausbildungsgänge erst ab 2019

Die geplante Reform der Pflegeausbildung lässt noch auf sich warten, da die Bundesländer sich mehr Zeit wünschen.
Am Freitag hat der Bundesrat den Wunsch berücksichtigt und eine entsprechende Empfehlung zur Pfegeausbildungsreform beschlossen.

Die geplante Vereinheitlichung soll demnach um ein Jahr verschoben werden.
Weil mehr Zeit für die Umstellung benötigt wird, werden die neuen Ausbildungsgänge erst Anfang des Jahres 2019 beginnen. Einer epd-Meldung vom 26.02.2016 ist zu entnehmen, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung nun im Bundestag beraten wird. Er sieht vor, die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in einer Ausbildung zusammenzufassen und ein Pflegestudium einzuführen (wir berichteten).

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