Insolvenz abgewendet

Logo_DW BremerhavenDiakonisches Werk Bremerhaven

Insolvenz abgewendet

Die dem angeschlagenen Diakonisches Werk Bremerhaven drohende Insolvenz konnte abgewendet werden. Dank eines mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di abgeschlossenen Notlagentarifvertrages und einer Unterstützung durch die Landeskirche Hannovers konnte der Fortbestand der Einrichtung mit über 300 Plätzen sichergestellt werden.

Mit dem Notlagentarifvertrag verzichten die Beschäftigten auf 5 % ihrer Gehaltsansprüche, dies entspricht 3,2 Millionen Euro. Die Landeskirche stellt neben den laufenden Zahlungen weitere 200 000 Euro zur Verfügung. Diese direkten Zahlungen sind jedoch nur ein Teil des umfänglichen Sanierungskonzeptes. Wesentlich für eine nachhaltige wirtschaftliche Gesundung dürfte in Anbetracht der seit Jahren unterlassener Entgeltverhandlungen die Verbesserung der Erlöse zur Erreichung einer auskömmlichen Finanzierung sein.

Weitere Hintergründe siehe auch Artikel aus der taz       >> hier

 

Konfessionsübergreifende Betrachtung

verdi_bub_logoWie wirken sich die unterschiedlichen kirchlichen „Betriebsverfassungen“ aus? Welche Auswirkungen haben sie auf betriebliche Interessenvertretungen in kirchlichen Betrieben? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Regelungen im evangelischen und katholischen Bereich? Welchen Wert und welche Perspektiven haben die kirchlichen Mitbestimmungs- und Mitwirkungsregelungen?
Weiterlesen

Geringe Arbeitszeit von Frauen gefährdet Absicherung

logo_iaqBei den Arbeitszeiten klafft in Deutschland weiterhin eine deutliche Lücke zwischen den Geschlechtern. Mit durchschnittlich 30,1 Wochenstunden arbeiteten Frauen in Deutschland im vergangenen Jahr 8,2 Stunden weniger als Männer, wie das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen am Freitag auf der Basis einer aktuellen Auswertung mitteilte. Die Frauen zahlten damit den “Preis für ein funktionierendes Familienleben”.
Weiterlesen

Kreativer Auftakt

verdi_farbeMit einem Video-Clip wollen ver.di – Kolleginnen und Kollegen auf die Arbeitsbedingungen der Sozialbranche hinweisen.

Das Video soll die Forderung nach Verbesserungen für die Beschäftigten unterstreichen.

Wie berichtet, beginnen die Tarifverhandlungen für die 32.000 Beschäftigten der Diakonie-Niedersachsen am 06. September.

 

Vorschau

Bildrechte:

Tarifrunde Diakonie 2016

diakonie Nds TR 2016 august-1Für die anstehende Tarifrunde für die Diakonie in Niedersachsen hat die ver.di-Tarifkommission ihre Forderungen aufgestellt. Für die 32.000 Beschäftigten in den diakonischen Einrichtungen fordert die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

  • 6 Prozent mehr Gehalt
  • Erhöhung der Vergütung für die Auszubildenden um 80 Euro
  • Erhöhung des Nachtzuschlages auf 25 Prozent je Stunde
  • Anhebung der Entgelte für Berufseinsteiger um die Attraktivität der Berufe zu erhöhen

Den zurzeit gültigen Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen (TV DN) gibt es seit September 2014, die Laufzeit endet zum 30. September diesen Jahres. Die Beschäftigten der Diakonie arbeiten in Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen, in Einrichtungen der Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Wohnungslosen- und Flüchtlingshilfe.

„Die Forderungen der Beschäftigten vollziehen das nach, was in anderen Tarifbereichen schon längst vereinbart wurde. Es sind also keine utopischen Forderungen, sondern lediglich das, was in der Gesundheits- und Sozialbranche üblich ist. Damit halten wir Anschluss an die Tarifentwicklung in der sozialen Arbeit“, begründete ver.di-Verhandlungsführerin Annette Klausing die Forderungen.

Die erste Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen beginnt bereits am 6. September.

Bildrechte:

“Rente mit 69 – geht doch”

RenteDeutsche gehen wieder früher in Rente

Obwohl die Deutschen immer älter werden, gehen sie im Schnitt wieder früher in Rente. Das Eintrittsalter sank von 64,1 Jahren im Jahr 2014 auf 64,0 Jahre 2015, wie der “Spiegel” unter Berufung auf Daten der Deutschen Rentenversicherung berichtete. Denn Arbeitnehmer würden verstärkt mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen, heißt es in dem Bericht. Was von dem Vorschlag der Bundesbank, das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre anzuheben, zu halten ist, beleuchtet der Spiegel Artikel von Benjamin Bidder.

Zum Spiegel Artikel “Rente mit 69 – geht doch”       >> hier

 

“Glaube und Religiosität verdunsten”

 

wegnerSoziologe Gerhard Wegner vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD:

“Kirchenmitgliedschaft ist entscheidend”

Der Soziologe Gerhard Wegner vom Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD hat sich zu der anhaltend hohen Zahl der Kirchenaustritte geäußert. Seiner Ansicht nach muss die evangelische Kirche deutlicher betonen, dass die Mitgliedschaft in der Kirche wichtig ist. “Christ sein kann auf Dauer ohne Kirche nicht funktionieren”, sagte der Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem Evangelischen Pressedienst. Alles andere sei eine “gefährliche und illusionäre Vorstellung”, erklärte Wegner mit Blick darauf, dass im Jahr 2015 rund 210.000 Protestanten die Kirche verlassen haben. In den vergangenen Jahren sei das “Plateau der Austritte” stetig gestiegen.

 

Näheres siehe im vollständigen epd Artikel auf EKD.de      >> hier

 

 

Neue Studie der DGB-Jugend

“Praktika sind anfällig für Mindestlohn-Missbrauch”

Seit Anfang 2015 gilt der Mindestlohn – auch für viele Praktikantinnen und Praktikanten. Wie hat sich seitdem die Situation der Praktikanten geändert? Und wie wirken sich die massiven Ausnahmen aus, die der Gesetzgeber zugelassen hat? Diesen Fragen ist die DGB-Jugend in einer Studie nachgegangen. Ein Ergebnis: “Die Arbeitgeber sind sehr kreativ, wenn es darum geht, bei einem Praktikum den Mindestlohn zu umgehen.”

 

Näheres siehe     >> hier

Bundessozialgericht:

Rainer Schlegel Neuer Präsident

 

Der bisherige Vizepräsident des obersten Sozialgerichts Rainer Schlegel ist mit Wirkung zum 1. August neuer Präsident des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel. Weiterlesen

1 49 50 51 52 53 62