Arbeitnehmer Datenschutz

Datenschutz2Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg:
Arbeitnehmer soll Krankheitsdiagnosen nicht offenlegen müssen

Arbeitnehmer und ihre Ärzte sollen in einem Rechtsstreit um die Entgeltfortzahlung nicht mehr die Diagnose der Erkrankung offenlegen müssen. Nach einem am 8. Juli veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Baden-Württemberg in Stuttgart müssen Arbeitgeber der Einschätzung der Krankenkassen vertrauen, dass eine Arbeitsunfähigkeit auf einer Ersterkrankung beruht, die den Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet. Weiterlesen

Himmelsthür – Gespräche über einen Notlagentarifvertrag beendet

Himmelsthuer_logoKeine akute wirtschaftliche Notlage:

Die ver.di-Tarifkommission hat die Gespräche zu Verhandlungen über einen Notlagentarifvertrag mit der Diakonie Himmelsthür und ihren Gesellschaften (DH) beendet. Die DH befindet sich nach dem Ergebnis des externen Gutachtens nicht akut in einer wirtschaftlichen Notlage.

Daher gilt der Anwendungstarifvertrag (ATV DH) zwischen DH und ver.di ohne Einschränkung weiter und die Tariferhöhung des TVöD ab März 2016 sowie die Erhöhung zu SuE aus Juli 2015 müssen ausgezahlt werden.

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Keine Pflegekammer in Bayern

Alternativmodell ” Vereinigung der bayerischen Pflege”

In Bayern wird Es keine Pflegekammer geben. Der bayrische Ministerrat hat jetzt einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Bayern geht mit dem Alternativkonzept, “Vereinigung der bayerischen Pflege” seinen eigenen Weg. Das erspart Altenpflegekräften eine Zwangsmitgliedschaft in einer Kammer mit happigen monatlichen Zwangsbeiträgen. Weiterlesen

Bildrechte:

  • Sophie_pflegekammer_Beitragsbild: ver.di

Pflegeberufe weiter Frauendomäne

79 % weibliche Pflegeschülerinnen

Rund 61.800 Jugendliche haben im Herbst 2014 eine Berufsausbildung in einem Pflegeberuf begonnen. Das waren etwas weniger als im Jahr zuvor, als 62.300 junge Menschen eine Pflege-Ausbildung begannen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, werden Pflegeberufe nach wie vor in erster Linie von Frauen erlernt. Allerdings ist der Anteil der Männer leicht gestiegen: So waren 2014 von den neuen Auszubildenden 48.700 weiblich (79 Prozent) und mit 13.100 jeder Fünfte männlich. Weiterlesen

Mehr “Normalarbeitsverhältnisse”

arbeit_wegweiserZahl der “atypisch” Beschäftigten steigt ebenfalls

Die Zahl der Erwerbstätigen mit einer unbefristeten und voll sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist im Vorjahr weiter gestiegen. Diese sogenannten Normalarbeitsverhältnisse nahmen um rund 317.000 auf nun 24,8 Millionen zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Der Anteil dieser Art von Jobs ist von 65,4 Prozent im Jahr 2006 auf nunmehr 68,7 Prozent gestiegen. Weiterlesen

15. Kasseler Fachtagung zum kirchlichen Arbeitsrecht

Zeit für bessere Arbeitsbedingungen in Diakonie und Caritas

dia-ev-ft-2016-low_Seite_1Was können wir tun?

 

In den meisten Hilfefeldern geben Diakonie und Caritas immer noch den Ton an. Der Umstand, dass sich beide fast überall Tarifverträgen widersetzen, verhindert den Abschluss von trägerübergreifenden Flächentarifverträgen.

Der kirchliche Anspruch, Arbeitsrecht nach eigenen Spielregeln zu setzen, ist damit nicht nur eine “innere Angelegenheit” der Kirche, sondern beeinträchtigt die Interessen aller in sozialen Berufen tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Diese “Außenwirkung” will die Diakonie noch dadurch verstärken, dass sie ihr Modell der Arbeitsrechtssetzung als Modell für den gesamten Bereich der Daseinsvorsorge empfiehlt.

Wir verstehen dies als Angriff auf die Tarifautonomie und das Recht der Gewerkschaften, in allen Wirtschaftsbereichen Mindestarbeitsbedingungen für ihre Mitglieder zu erkämpfen.

Dabei ist das kirchliche Modell immer weniger als Vorbild geeignet. Es entspricht nicht den Anforderungen, die das Bundesarbeitsgericht aufgestellt hat.

Und es stellt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schlechter als andere: bei der betrieblichen Mitbestimmung ebenso wie bei der Unternehmensmitbestimmung, beim Datenschutz, bei der Vertretung der Schwerbehinderten usw.

Wir suchen nach rechtlichen und praktischen Ansätzen für bessere Arbeitsbedingungen in Diakonie und Caritas.

 

Nähere Informationen und Anmeldung       >> hier

AWO will keine AfD-Mitglieder beschäftigen

Positionspapier des AWO-Bundesverbandes:

AWO will keine AfD-Mitglieder beschäftigen

Die Mitgliedschaft in der rechtspopulistischen AfD kann für Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt AWO ein Ende des Arbeitsverhältnisses nach sich ziehen. Die wiederholten rassistischen und menschenverachtenden Parolen von AfD-Politikern stünden im unvereinbaren Widerspruch zu den Grundwerten der AWO, heißt es in einem am 7. Juli in Magdeburg bekanntgewordenen Positionspapier des AWO-Bundesverbandes. Weiterlesen

Schlichtung in ARK DD gescheitert

Vom Konsens- zum Nonsensmodel

Einvernehmen durch Zwangsschlichtung?

3. Weg -TarifvertrNun sind sie auch in Mitteldeutschland gescheitert. Die Bemühungen mittels einer Arbeitsrechtlichen Kommission im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland auf dem Verhandlungsweg zu einvernehmlichen Regelungen zu gelangen, sind, wie zuvor auch schon auf der Bundesebene, ebenfalls gescheitert. Weiterlesen

Mitarbeiterorientierte Personalpolitik lohnt sich

iab_logoIn Betrieben mit mitarbeiterorientierten Maßnahmen wie Angeboten zum Gesundheitsschutz, Qualifizierungsangeboten oder regelmäßigen Mitarbeitergesprächen sind die Beschäftigten zufriedener, engagierter und denken seltener über einen Arbeitgeberwechsel nach. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Sie beruht auf Befragungen von mehr als 7.000 Beschäftigten und rund 1.000 Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern.

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