Ergebnis bei Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst:

Lohnerhöhung um 4,75 Prozent, sichere Altersversorgung und neue Entgeltordnung

TROed_Buehne_kleinBei den Tarifverhandlungen für die 2,14 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen gab es eine Einigung. In Potsdam stellte ver.di-Verhandlungsführer Frank Bsirske ein Gesamtpaket vor, das die Sicherung der Leistungen der betrieblichen Altersversorgung, eine neue Entgeltordnung für 1.088 Tätigkeiten und eine Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Schritten um insgesamt 4,75 Prozent beinhaltet – 2,4 Prozent ab 1.März 2016 und 2,35 Prozent ab 1.Februar 2017.

Die Ausbildungsvergütungen werden in zwei Schritten um insgesamt 65 Euro erhöht – 35 Euro ab 1. März 2016 und 30 Euro ab 1. Februar 2017. „Das Ergebnis ist ein Kompromiss, der die Reallöhne deutlich erhöht, die Kaufkraft stärkt und dazu beiträgt, den öffentlichen Dienst in Deutschland attraktiver zu machen“, sagte Bsirske. Die Warnstreiks von 100.000 Beschäftigten kurz vor den Tarifverhandlungen hätten für eine Beschleunigung der Gespräche gesorgt und einen akzeptablen Kompromiss ermöglicht.

Näheres siehe auch auf der ver.di website         >> hier

Mitsprache am Arbeitsplatz erwünscht.

hbs-logoSollten Arbeitnehmer am Arbeitsplatz genauso viel Einfluss haben wie Arbeitgeber?
Die klare Antwort lautet: Ja. Dies sagt zumindest eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie der Universität Duisburg-Essen.
Die Forscher haben rund 1.900 Erwerbstätige – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – nach ihrer Einstellung zum Thema Mitsprache am Arbeitsplatz befragt. Der Anteil derjenigen, die finden, dass Arbeitnehmer mindestens gleich viel Einfluss haben sollten wie Arbeitgeber, liegt laut der Befragung bei 65 %. Noch deutlicher fällt die Gegenprobe aus: Der Aussage, dass Mitbestimmung falsch sei, stimmten nur 13 % der Befragten zu. Die Befürworter der Mitbestimmung bilden in fast allen untersuchten Gruppen die Mehrheit, unabhängig von ihrer Qualifikation oder Erwerbsposition. Mit einer Ausnahme: Arbeitgeber halten in der Regel wenig davon, ihre Beschäftigten mitentscheiden zu lassen. Nur ein Drittel wünscht sich gleichberechtigte Mitarbeiter.

Quelle: Pressemitteilung Hans-Böckler-Stiftung

Respekt vor allen Pflegenden

HirschhausenTV-Moderator begleitete eine Pflegefachkraft

Eckart von Hirschhausen, TV-Moderator und Arzt, hat bessere Bedingungen für die Pflege gefordert. Dies meldet der Informationsdienst epd-sozial. Hirschhausen war für seine Sendung einen Tag lang mit einer Pflegekraft des Diakonischen Werkes in Bonn unterwegs.
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1. Mai 2016 – Tag der Arbeit

282390.000 Menschen demonstrieren für sozialen Zusammenhalt

Zum 1. Mai haben sich 390.000 Menschen an mehr als 500 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligt. Die DGB-Kundgebungen standen unter dem Motto “Zeit für mehr Solidarität”.

Arbeitgebervision in der ARK DD

20 ProzentAufwertung der Pflege durch Absenkung der Gehälter!
Verfolgt man die öffentliche Diskussion und legt die Verlautbarungen beispielsweise des Beauftragten der Bundesregierung für die Pflege Karl – Josef Laumann zugrunde, kommt man nicht umhin anzunehmen, dass sich die langjährig  geforderte Aufwertung der Pflegeberufe endlich durchgesetzt hat. Selbst die zur Steigerung der Attraktivität – im Interesse zukünftiger Fachkräftegewinnung – unverzichtbare Einkommensverbesserung stößt auf breite öffentliche Zustimmung und Unterstützung.

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“Einführung in den Tarifvertrag der Diakonie Niedersachsen”

TV-DNAktuelles Fortbildungsangebot: Wochen-Seminar vom 20. – 24. Juni 2016 in Aurich

Für viele Beschäftigte in der niedersächsischen Diakonie gilt der Tarifvertrag der Diakonie Niedersachsen (TV DN). Daher sind für viele Mitarbeitervertreter/innen für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben Kenntnisse des TV DN unerlässlich. Auf viele Fragen der täglichen Praxis und der Kolleg/innen, z.B. zur Eingruppierung, zum Entgelt, zur Arbeitszeit, zum Urlaub, zur Krankheit etc. werden in diesem Seminar Antworten gefunden.

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Bundesweites Institut für Prader-Willi-Syndrom gegründet

logo_wittekindshofDie Diakonische Stiftung Wittekindshof und die katholische Regens-Wagner-Stiftung Zell wollen mit einem gemeinsamen Institut Menschen mit der seltenen geistigen Behinderung Prader-Willi-Syndrom (PWS) stärker fördern. Die Vorstandsvorsitzende der Regens-Wagner-Stiftungen, Rainer Remmele, und der Wittekindshofer Vorstandssprecher Dierk Starnitzke unterschrieben die Errichtungsurkunde für die neue gemeinnützige Gesellschaft, wie die Stiftungen am 20.04. mitteilten.

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Mehr bezahlen!

Geschäftsführer des Paritätischen fordert besseren Verdienst für Pflegekräfte

Schneider PariWie können die Pflegeberufe gestärkt werden? Ulrich Schneider, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, beantwortete sie im Interview mit der Braunschweiger Zeitung kurz und knapp: „Pflegekräfte müssen so bezahlt werden, wie sie es verdienen.“
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TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!

TTIP

Eine Viertelmillion Menschen hat am 10. Oktober 2015 in Berlin gegen TTIP& CETA und für einen gerechten Welthandel demonstriert.

Jetzt geht der Protest weiter:

Eine Initiative aus dem Trägerkreis ruft zur Demonstration am 23. April 2016 vor der Eröffnung der Hannover-Messe auf. Das Motto: Obama und Merkel kommen:

TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!

Warum am 23.April in Hannover demonstrieren? –  >> Fragen und Antworten

 

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