Spezial Kirchen INFO erschienen

KircheninfoSonderrechte in der Kirche sind historisch überholt – abschalten: jetzt!

Zeit zu Handeln – Markt und Wettbewerb im Sozialwesen zurückdrängen

JA zu Selbstbestimmung und Menschenrechten

“Was tun bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz?”

StopLeitfaden klärt über sexuelle Belästigung im Job auf

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat zum Weltfrauentag am 8. März einen neuen Leitfaden zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz veröffentlicht. Es handle sich um die bisher umfassendste praxisnahe Handreichung zu dem Problemfeld, teilte die Einrichtung am Donnerstag in Berlin mit. Die Broschüre mit dem Titel “Was tun bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz?” richtet sich an Beschäftigte, Arbeitgeber und Betriebsräte.
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Eckpunkte für neue Pflegeausbildung liegen vor

AusbDie Reform der Pflegeausbildung nimmt konkrete Formen an. Das Bundesgesundheitsministerium veröffentlichte am Mittwoch auf seiner Internetseite die Eckpunkte für eine Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, nach der künftig alle Pflegekräfte gemeinsam ausgebildet werden sollen.
Mit den jetzt publizierten Eckdaten geht die Regierung den nächsten Schritt, die getrennte Altenpflege-, Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeausbildung bis 2018 zu beenden und den neuen Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns zu schaffen.

Den Eckpunkten zufolge soll die Ausbildung weitgehend neu konzipiert werden. Sie dauert drei Jahre (oder fünf Jahre in Teilzeit) und umfasst 4.600 Stunden, davon 2.500 im praktischen Einsatz und 2.100 an einer Pflegeschule. Anders als bisher sollen die Auszubildenden zu gleichen Teilen im Krankenhaus, im Altenheim und bei ambulanten Diensten lernen. Hinzu kommen kurze Einsätze in der Kinderkrankenpflege und der Psychiatrie und die Möglichkeit einer ersten praktischen Spezialisierung in einem Bereich.

Kritik an dem Gesetzesvorhaben kommt insbesondere von den Arbeitgebern der Altenpflegebranche. Der Präsident des Bundesverbandes der privaten Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, sagte in Berlin: “Wir haben die Auszubildenden dann nur noch 20 Wochen im eigenen Betrieb.” Den Rest der Zeit seien sie in der Schule oder an anderen Einsatzorten, was vom Ausbildungsbetrieb organisiert werden müsse. Das könnten kleine Pflegeunternehmen nicht leisten. Er fürchte daher Einbrüche bei den gegenwärtig hohen Ausbildungszahlen in der Altenpflege.

Der Gesetzentwurf ist vom Kabinett gebilligt worden und soll im März erstmals im Bundestag beraten werden. Er sieht auch die Einführung eines Pflegestudiums vor sowie die Abschaffung des Schulgelds an Pflegeschulen, das in fünf Bundesländern noch immer verlangt wird.

Quelle: epd sozial

Frauen verdienen 21 Prozent weniger

Gleichberechtigung
Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor deutlich weniger als Männer. Nur in Estland (28,3 Prozent) und Österreich (22,9 Prozent) ist die Verdienstspanne zwischen Frauen und Männern größer als in Deutschland. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor.
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Erpressung in der ADK (?)

facettenkr-lilaAnders als die Landeskirchen Oldenburg und Braunschweig will die Landeskirche Hannovers die vereinbarte Übernahme des Tarifabschlusses des Öffentlichen Dienstes mit einer Lohnsteigerung von 2,3 %, nicht umsetzen. Daher knirscht es gewaltig Zwischen der Landeskirche und ihren rund 23 000 Beschäftigten, wie die Hannoversche Allgemeine berichtet.
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Reform der Pflegeausbildung verschoben

Termin verschoben_kleinEinheitliche Ausbildungsgänge erst ab 2019

Die geplante Reform der Pflegeausbildung lässt noch auf sich warten, da die Bundesländer sich mehr Zeit wünschen.
Am Freitag hat der Bundesrat den Wunsch berücksichtigt und eine entsprechende Empfehlung zur Pfegeausbildungsreform beschlossen.

Die geplante Vereinheitlichung soll demnach um ein Jahr verschoben werden.
Weil mehr Zeit für die Umstellung benötigt wird, werden die neuen Ausbildungsgänge erst Anfang des Jahres 2019 beginnen. Einer epd-Meldung vom 26.02.2016 ist zu entnehmen, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung nun im Bundestag beraten wird. Er sieht vor, die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in einer Ausbildung zusammenzufassen und ein Pflegestudium einzuführen (wir berichteten).

ACK – Klausel – Bayerische Mitarbeitervertreter fordern Öffnung der Diakonie

Diakonie BayernDie Mitarbeitervertretung der Diakonie Bayern unterstützt den Vorstoß führender Diakonie-Vertreter, das evangelische Sozialwerk auch für nichtchristliche Arbeitnehmer zu öffnen.
Die Beschäftigung von Mitgliedern anderer Religionen und “generell für Nichtchristen” sei ein Schritt in Richtung mehr Weltoffenheit und Toleranz, betonte der Gesamtausschuss der Diakonie Bayern am Wochenende. Dies berichtet der tägliche Branchendienst „epd-sozial-aktuell“. Weiterlesen

Mitarbeitergewinnung – Jede dritte Stelle wird über persönliche Kontakte besetzt

iabFast jede dritte Stelle wird hierzulande über persönliche Kontakte besetzt. Das geht aus einer am Donnerstag in Nürnberg veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB*) hervor. In Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichte Stellenangebote bringen Arbeitgeber und neue Mitarbeiter in 14 Prozent der Neueinstellungen zusammen.
Wie aus der Erhebung weiter hervorgeht, kommen nach Aktivitäten der Bundesagentur für Arbeit, einschließlich ihrer Internetangebote, ebenfalls 14 Prozent der Neueinstellungen zustande. Zwölf Prozent der Jobs werden über andere Internet-Jobbörsen besetzt, elf Prozent über Stellenangebote auf den eigenen Internetseiten der Firmen. In nur zehn Prozent der Fälle haben Initiativbewerbungen Erfolg.

Akademiker werden den Angaben zufolge am häufigsten über Internet-Jobbörsen eingestellt. Bei ihnen stehen die persönlichen Kontakte erst an zweiter Stelle. Bei Personen mit mittlerer Qualifikation sind persönliche Kontakte und die klassischen Stellenanzeigen in Zeitungen die dominierenden Besetzungswege.


* Das IAB gehört zur Bundesagentur für Arbeit und untersucht viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Jobs, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im vierten Quartal 2015 wurden Antworten von 13.000 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche ausgewertet.

Lohndumping – Sozialministerin kritisiert Entlohnung von Pflegekräften

RundtNiedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) hat erneut die schlechte Entlohnung von Pflegekräften in Niedersachsen kritisiert. “Die Annäherung an das Gehaltsniveau anderer Bundesländer ist überfällig”, sagte die Ministerin am Montag zur Eröffnung eines Pflege-Fachtages in Hannover. Niedersachsen gehöre bei den Vergütungen von Fachkräften und Helfern bundesweit zu den Schlusslichtern.

Besonders auffällig sei dies in der Altenpflege, betonte Rundt. Hier zeige sich “eine gravierende Schieflage”. Der durchschnittliche Lohn einer Altenpflegefachkraft sei geringer als der eines Helfers in der Krankenpflege. Der Wettbewerb der Betreiber von Einrichtungen werde auf dem Rücken der Fachkräfte ausgetragen. “Wenn Pflegeeinrichtungen gute Arbeit in der Pflege über eine leistungsgerechte Bezahlung anerkennen wollen, merken sie schnell: Das gefährdet ihre wirtschaftliche Existenz.” Das sei nicht akzeptabel, denn “diese Lohndumpingspirale gefährdet die Versorgungssicherheit im Land”.

Untersuchungen zufolge drohe bis 2030 deutschlandweit eine Versorgungslücke von einer halben Million Pflegefachkräften, allein in Niedersachsen seien es 50.000. Ein Schritt in die richtige Richtung sei das erneute Pflegestellen-Förderprogramm des Bundes. Bis 2018 sollen der Ministerin zufolge bis zu 660 Millionen Euro für zusätzliche Fachkräfte bereitgestellt werden. So sollten insgesamt 6.350 neue Stellen geschafft werden.

Quelle: epd sozial

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