Beschäftigte bleiben unerhört

Das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung (Diakonie Deutschland) duldet in ihrem höchsten Beschlussorgan – der Konferenz Diakonie und Entwicklung (KDE) – keine Stimmen von Beschäftigten diakonischer Einrichtungen. Möglich sei eine Teilnahme als stiller Beobachter.

500.000 Beschäftigte am Katzentisch

Die Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaften und Gesamtausschüsse (Buko) hat die Diakonie Deutschland gebeten, Vertreter mit beratender Stimme in die KDE entsenden zu dürfen. Damit sollte gewährleistet werden, dass die über 500.000 Beschäftigten in Diakonischen Einrichtungen im höchsten Beschlussgremium der Diakonie Einfluss nehmen können. Das wurde vom Vorstand der Diakonie Deutschland abgelehnt. Die Begründung ist unter anderem, dass dadurch das ausgewogene Gleichgewicht der KDE in Frage gestellt würde und die „Buko“ nicht bevorzugt werden dürfe.

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Welttag der seelischen Gesundheit

Zum Welttag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Gesetzgeber auf, für mehr Personal in den psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken und Fachabteilungen zu sorgen. “Es ist eine politische Verantwortung, die medizinische Versorgung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen sicher zu stellen, die den wissenschaftlichen Erkenntnissen  entspricht und den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten gerecht wird”, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand.
Jedes Jahr seien in Deutschland 1,2 Millionen Menschen auf eine stationäre Behandlung angewiesen. “Psychiatrische Versorgung ist vor allem Beziehungsarbeit mit den Patientinnen und Patienten. Notwendig sind zudem ein guter Kontakt zu den Angehörigen und multiprofessionelle Teamarbeit. Damit für all das Zeit ist, braucht es ausreichend Personal.”

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4. Pflege Mindestlohnkommission

Arbeitgeberverband Pflege klagt gegen Besetzung der Mindestlohnkommission

Bundessozialministerium weist Kritik zurück

Seit Montag berät die neue Mindestlohnkommission für die Pflege über die Untergrenze der Bezahlung von Pflegekräften in der Branche. Der Arbeitgeberverband Pflege AGVP, ein Zusammenschluss privater Anbieter, kritisiert die Besetzung der neuen Kommission für den Pflegemindestlohn und will mit juristischen Mitteln gegen die Besetzung vorgehen. Es wurde eine entsprechende Klage vor dem Verwaltungsgericht Berlin angekündigt.

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Wachsende Belastung am Arbeitsplatz

Vier von zehn Arbeitnehmern in Deutschland klagen über eine wachsende Belastung am Arbeitsplatz. Mehr als jeder dritte (38 Prozent) der abhängig Beschäftigten ist der Meinung, dass Stress und Arbeitsdruck in den letzten zwei Jahren zugenommen haben. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. 

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Umfrage: Zeitarbeit in der Pflege

Ist Zeitarbeit in der Pflege ein Schlüssel zu flexiblen Einsätzen und mehr Selbstbestimmung? Oder gefährdet Zeitarbeit die Qualität der Pflege? Mit einer Befragung von Pflegekräften, möchte die Pflegekammer Niedersachsen Informationen zur Auswirkung von Zeitarbeit in der Pflege sammeln. Die anonyme Umfrage dauert nur wenige Minuten.

Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 03.11.2019 möglich. Im Anschluss an die Auswertung werden die Ergebnisse der Umfrage hier auf der Internetseite der Pflegekammer veröffentlicht.

Zur Umfrage geht es >>> hier

Online-Befragung zur HEP-Ausbildung

Wie sieht die aktuelle Ausbildungssituation in der Heilerziehungspflege (HEP) aus? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern und einzelnen Einrichtungen?
Um hier einen Überblick zu erhalten, hat die Gewerkschaft ver.di eine Online-Befragung gestartet. Auf deren Grundlage sollen konkrete Forderungen zur Verbesserung der Bedingungen und Attraktivität der HEP-Ausbildung entwickelt werden.
Der Vorstand der agmav-Niedersachsen empfiehlt die Teilnahme an der Befragung.

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ver.di hat einen neuen Bundesvorstand

Und gewählt ist…

Die neuen Vorsitzenden, Andrea Kocsis, Christine Behle, Frank Werneke (von links)

ver.di hat einen neuen Vorsitzenden. Mit 92,7 Prozent der Stimmen wählte der in Leipzig tagende 5. ver.di-Bundeskongress Frank Werneke in dieses Amt. Er folgt auf Frank Bsirske, der nach 18 Jahren an der Spitze der damals neu gegründeten Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nicht mehr angetreten war. Werneke war zuletzt einer der beiden Stellvertreter Bsirskes. 

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Bürokratieentlastungsgesetz III

Der “gelbe Schein” wird abgeschafft

Die Krankmeldung auf Papier, den wegen seiner Färbung so genannten “gelben Schein”, wird es ab 2021 nicht mehr geben. Die Krankenkassen sollen künftig den Arbeitgeber elektronisch über Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit eines erkrankten Arbeitnehmers informieren. Dies hat das Bundeskabinett als Teil des Bürokratieentlastungsgesetz III beschlossen. Die Regelung soll am 1.1.2021 in Kraft treten.

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Diakonie-Präsident Lilie für zweite Amtszeit berufen

©Diakonie/Thomas Meyer

Pfarrer Ulrich Lille (62) ist für eine zweite Amtszeit als Präsident der Diakonie Deutschland berufen worden. Das teilte Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, der Aufsichtsratsvorsitzende des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung (EWDE) e.V., am 12.09. nach einer Aufsichtsratssitzung in Berlin mit.

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