Veranstaltungen im September

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Die Seminarwoche vom 06. bis 10. September zu dem Thema “Krank – kaputt – raus? Betriebliches Eingliederungsmanagement” bietet noch Plätze. In dem Seminar sollen folgende Fragen geklärt werden:

  • Muss ein Arbeitnehmer*in etwas über seine Krankheit offenbaren?
  • Ist es sinnvoll, dem Arbeitgeber Hinweise über die Krankheit zu geben?
  • Sollen Arbeitnehmer*in und Mitarbeitervertretung beim betrieblichen Eingliederungsmanagement mitmachen?
  • Wann kann ein Arbeitgeber krankheitsbedingt kündigen?
  • Was kann die Mitarbeitervertretung bei krankheitsbedingten Kündigungen tun?
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Urlaubszeit

Allen Kolleginnen und Kollegen, die jetzt die Möglichkeit haben ihren Erholungsurlaub in Anspruch zu nehmen, wünscht der ag-mav Vorstand eine erholsame Zeit.

Auch der geschäftsführende Vorstand der ag-mav befindet sich ab der 30. Kalenderwoche abwechselnd im Urlaub, deshalb die Bitte an Alle, nutzt doch für Anfragen das Kontaktformular der ag-mav . Ab Anfang September sind wir dann alle wieder an Board.

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AVR-DD ohne Verhandlungsergebnis

Die Arbeitsrechtliche Kommission (ARK) der AVR-DD ist ohne ein Ergebnis auseinander gegangen. Am 17.06.2021 hat die Arbeitsrechtliche Kommission erneut über das fragwürdige Angebot der Dienstgeberseite verhandelt und die Dienstnehmerseite hat das Angebot der Dienstgeberseite abgelehnt. Die Veröffentlichung der Dienstgeberseite weicht eklatant ab von der Veröffentlichung der Dienstnehmerseite. Ob tatsächlich beide Seiten an der gleichen Sitzung teilgenommen haben?

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Wahlordnung befristet verlängert

Die Wahlordnung des MVG-EKD war in einigen §§ bis zum 30.06.2021 befristet. Wieder einmal hat der Rat der EKD, und nicht die Synode, in seiner Sitzung am 24./25. Juni die 3. Änderung der Wahlordnung zum Kirchengesetz über Mitarbeitervertretungen beschlossen. Demnach wurde (nur) in § 2 Abs. 1 b) und § 9 Abs. 1 b) die pandemiebedingte Änderung der Wahlordnung bis zum 30.4.2022 verlängert. Das vereinfachte Wahlverfahren ist ab dem 1.7.21 wieder regulär durchführbar. Eine Veröffentlichung dieser Rechtsverordnung ist im Amtsblatt erfolgt.

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  • Vorlage_Beitragsslider-ag-mav: ag-mav

Mindestlohnanspruch bei Bereitschaftsdienst in häuslicher Pflege

Das Bundesarbeitsgericht (BAG): Gesetzlicher Mindestlohn für entsandte ausländische Betreuungskräfte in Privathaushalten

Aus der Pressemitteilung des BAG ist zu entnehmen: “Nach Deutschland in einen Privathaushalt entsandte ausländische Betreuungskräfte haben Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn für geleistete Arbeitsstunden. Dazu gehört auch Bereitschaftsdienst. Ein solcher kann darin bestehen, dass die Betreuungskraft im Haushalt der zu betreuenden Person wohnen muss und grundsätzlich verpflichtet ist, zu allen Tag- und Nachtstunden bei Bedarf Arbeit zu leisten.”

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  • BAG Schild: © BAG
  • Frau mit Rollstuhl: ag-mav.de

1. Verhandlungsergebnis im TV DN

Am 09. Juni 2020 ist ein erstes Verhandlungsergebnis erzielt worden. Die Tarifvertragsparteien haben sich auf eine Entgeltsteigerung, eine Corona Prämie, Veränderungen bei den Nachtzuschlägen und eine Bereitschaftsdienstregelung im ärztlichen Bereich verständigt.

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  • Vorlage_Beitragsslider-ag-mav (1): ver.di

Arbeit neben der Rente

Durch Medienberichte bedingt befürchtet jeder dritte Deutsche im Alter ab 50 Jahren neben der Rente arbeiten zu müssen.

Im Januar nahmen zu diesem Thema 1.500 Personen im Alter ab 50 Jahren bundesweit an einer Umfrage des Marktforschers Toluna, im Auftrag des Immobilienvermittlers Engel & Völkers Liquid Home, teil. 

Die berufstätigen Befragten haben demnach zu 46 % diese Befürchtung. Bei den befragten Rentnern gab jeder fünfte an, dass die geringe Rente für einen schönen Lebensabend nicht ausreiche.

Die befragten Mieter gaben zu 42 % an, dass die Rente nicht zur Deckung der Lebenshaltungskosten ausreichen wird. Ebenfalls ist jeder vierte Eigenheimbesitzer dieser Meinung.

Insgesamt sind es vorwiegend mehr Frauen als Männer welche sich Sorgen um ihre Lebensträume im Alter machen.

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onlineBefragung Behindertenhilfe

 Die Umfrage läuft vom 1. Juni bis 18. Juli 2021.

In der Behindertenhilfe arbeiten hierzulande schätzungsweise rund 500.000 Beschäftigte. Sie unterstützen Menschen mit körperlichen, geistigen, seelischen oder psychischen Behinderungen. Sie arbeiten in Tagesförderstätten, Schulen, Kitas, Werkstätten, Wohneinrichtungen, Berufsbildungswerken, Beratungsstellen und anderen Einrichtungen und Diensten. Über die Bedingungen, unter denen sie das tun, ist wenig bekannt. ver.di will das ändern und startet gemeinsam mit der TU Darmstadt eine bundesweite Beschäftigtenbefragung. Die Online-Befragung wird gemeinsam von ver.di und Wissenschaftlern vom Institut für Soziologie der TU Darmstadt durchgeführt, streng anonymisiert und wissenschaftlich ausgewertet. Gefragt wird unter anderem nach Arbeitszeiten, Belastungen, Personalsituation und Versorgungsqualität.  

Die Fragen zu beantworten, dauert etwa 15 Minuten.

Es ist wichtig, an der Befragung teil zunehmen. Sie kann dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen in der Behindertenhilfe sichtbar zu machen und den Handlungsbedarf aufzuzeigen. Die Befragung soll wichtige Informationen liefern, die ver.di in den Betrieben, in der Tarifpolitik, in der Öffentlichkeit und gegenüber den politisch Verantwortlichen nutzen kann, um die Arbeitssituation zu verbessern. Denn klar ist: Damit Teilhabe und Inklusion funktionieren, braucht es gute und sichere Arbeit in diesem Bereich.

Hier der Link zur Befragung.

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  • Vorlage_Beitragsslider-ag-mav: ver.di

Gutschein für eine Nachtschicht

Wie angekündigt fand im Rahmen der Tarifrunde Diakonie Niedersachsen am 27.05.2021 in der Dachstiftung Diakonie das nächste Treffen der Arbeitgeber*innen statt. Die Arbeitgebervertreter*innen trafen sich in einer Hybridsitzung. Doch Herr Daub, ein Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DDN und Theologischer Vorstand der Dachstiftung Diakonie, war vor Ort und nahm von Frau Klausing (Verhandlungsführerin von ver.di) anstelle von Herrn Dr. Rannenberg (Verhandlungsführer der Arbeitgeber*innenseite) einen Gutschein für eine Nachtschicht entgegen. Begleitet wurde sie von einer Delegation und dem Verhandlungsführer des Marburger Bundes Dr. Matthias Schloz.

Herr Daub versicherte, dass ihm bewusst ist wie schwer und anstrengend die Arbeit im Nachtdienst ist, jedoch verwies er auch auf Refinanzierungsschwierigkeiten und eventuelle Ungerechtigkeiten, wenn der Nachtzuschlag erhöht werde. Das Gesagte fand keinen positiven Widerhall bei der Delegation.

Er bedanke sich, auch im Namen von Herrn Dr. Rannenberg, für die “Einladung” zu einem Nachtdienst und sicherte Frau Klausing zu sich als bald bei ihr zu melden damit sie seinen Einsatz organisieren kann.

Wir sind gespannt!

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