Streiken für Entlastung

Das geht nicht nur an der Charité

Am Dienstag haben neben den Beschäftigten des Berliner Uniklinikums auch ihre Kolleginnen und Kollegen aus sieben Krankenhäusern in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen die Arbeit niedergelegt. Ihre Forderung: ein Tarifvertrag zur Entlastung des Klinikpersonals. Trotz mancher Einschüchterungsversuche beteiligten sich viele an den Aktionen. In Düsseldorf gingen Pflegekräfte und Servicebeschäftigte gemeinsam auf die Straße.

Näheres siehe im Bericht von den Aktionen   >> hier

 

Streik an KRH Kliniken Hannover

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  • Hannover03_Bobsin: © Rainer Bobsin
  • Tübingen: verdi.de

BAG: Bestandsschutz für Tarifvertrag

Asklepios-Klinik an TVöD gebunden

 

Nach der Privatisierung von öffentlichen Krankenhäusern gelten für die Beschäftigten häufig weiter die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst. Das Bundesarbeitsgerichts (BAG) in Erfurt urteilte am 30. August, dass ein privater Klinikbetreiber sich von den Tarifverträgen nur lösen könne, wenn er mit Zustimmung des Arbeitnehmers einen neuen Arbeitsvertrag vereinbare oder eine Änderungskündigung ausspreche. Eine Änderungskündigung müsse aber “sozial gerechtfertigt” sein. Das ist der Fall, wenn etwa eine Schließung des Unternehmens droht. Weiterlesen

Kopfgeld am UKSH für neue Pflegekräfte

Fachkräfte sind rar. Speziell der Wettbewerb um Pflegekräfte entwickelt immer neue Formen. So erhalten Mitarbeitende des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) eine Prämie, wenn sie erfolgreich neue, qualifizierte Pflegekräfte für das UKSH vermitteln.

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Personalnot in der Altenpflege

nevap gegen Absenkung von Pflegestandards

C. Sundermann

Der Niedersächsische Evangelische Verband für Altenhilfe und Pflege nevap hat sich trotz Personalnot entschieden gegen eine Absenkung der Fachkraftquote ausgesprochen. Weiterlesen

Krankenhäuser wollen mit Pappfiguren gegen neues Gesetz protestieren

Mit 180 lebensgroßen Pappfiguren wollen die niedersächsischen Krankenhäuser am Donnerstag vor dem Landtag in Hannover gegen eine geplante Änderung des niedersächsischen Krankenhausgesetzes demonstrieren. Die Figuren stünden für die rund 180 Kliniken im Land, erläuterte ein Sprecher in Hannover. Manche von ihnen würden bei Inkrafttreten des Gesetzes wohl vergeblich nach Stationsapothekern suchen, deren Einstellung die Novelle vorschreibe.

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Bundesweiter Personalmangel in der Pflege

Studie der Bundesagentur für Arbeit belegt:

Bundesweiter Personalmangel in der Pflege

 

Nach neuerlicher Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird einmal mehr belegt, dass im Bereich Gesundheit und Pflege ein akuter Personalmangel herrscht.

Die BA attestiert, “der deutsche Arbeitsmarkt entwickelt sich insgesamt gut”. Sie kommt zu dem Ergebnis: Die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück, es gibt auch eine Höchstzahl an Beschäftigten. Weiterlesen

Buntenbach: Pflegeberufe-Reform ist überfällig

Einen Tag vor der abschließenden Lesung des Pflegeberufegesetzes (PflBG) im Bundestag hat der Deutsche Gewerkschaftsbund den Kompromiss zwischen Union und SPD begrüßt. “Es ist gut, dass die lange geforderte Schulgeldfreiheit und die bundesweite Ausbildungsumlage nun eingeführt werden sollen”, sagte DGB-Vorstand Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin.

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  • DGB – Annelie Buntenbach: © DGB/Simone M. Neumann

Bußgeld wegen nicht gewährter Pausen

Bereits am 5. April hat das Landesarbeitsgericht Berlin den Krankenhausbetreiber Helios Kliniken GmbH zur Zahlung von 88.000 Euro Bußgeld verurteilt. Hintergrund der Verurteilung waren nicht gewährte Pausen im Helios Klinikum “Emil von Behring” in Berlin Zehlendorf. Dies teilte letzte Woche die Gewerkschaft ver.di mit.

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Bundesregierung will Untergrenze für Pflege in Krankenhäusern

In besonders sensiblen Krankenhausbereichen soll von 2019 an eine Untergrenze für das Pflegepersonal gelten. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin eine entsprechende Vorlage von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU).

Demnach sollen sich der Spitzenverband der Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft bis zum 30. Juni 2018 auf eine Mindestzahl von notwendigen Pflegekräften verständigen. Gelingt dies nicht, legt das Gesundheitsministerium die Personaluntergrenze mit Wirkung zum 1. Januar 2019 fest.

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