AWO – Caritas – Diakonie Niedersachsen einigen sich mit Pflegekassen

VERGLEICH BRINGT HÖHERE VERGÜTUNG

AWO, Caritas, Diakonie und gemeindliche Sozialstationen haben sich in einem Vergleich mit den Pflegekassen auf eine höhere Vergütung der häuslichen Pflege verständigt. Danach wird die Vergütung der tarifgebundenen ambulanten Dienste für die häusliche Krankenpflege rückwirkend zum Januar 2018 um 2,97 Prozent und zum Januar 2019 um weitere 2,56 Prozent angehoben. Bei der ambulanten Altenpflege steigt die Vergütung ab dem 1. Mai um 2,56 Prozent

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Tarifabschluss Diakonie – Ergebnis erzielt

Gestern, am Mittwoch, den 17. April wurden die Tarifverhandlungen für die Diakonie Niedersachsen fortgeführt. In den heutigen frühen Morgenstunden wurden die Verhandlungen abgeschlossen.

Die Gewerkschaften ver.di und Marburger Bund sind sich einig – der Verhandlungsmarathon hat ein gutes Ende für die Beschäftigten!

Im „Blitzinfo Nr. 6“ sind die Details zum Tarifabschluss zusammengefasst, das direkt bei ver.di heruntergeladen werden kann.

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Abgehängt

Altenpflege liegt bei den Löhnen besonders weit zurück – umfassende Aufwertung dringend nötig gegen Fachkräftemangel

Gemessen an Verantwortung, Anforderungen und notwendigen Qualifikationen sind Pflegeberufe relativ niedrig bezahlt – trotz einiger Verbesserungen in letzter Zeit. Besonders stark zurück liegt die Bezahlung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern.

Während sich die Verdienste von Fachkräften der Gesundheitspflege in Krankenhäusern im Bereich des mittleren Lohns aller Berufsgruppen in Deutschland (rund 3200 Euro brutto im Monat für eine Vollzeitstelle) bewegen, kamen Fachkräfte in der Altenpflege 2017 im Mittel (Median) auf lediglich rund 2740 Euro brutto für eine Vollzeitstelle. Das entspricht nur etwa 85 Prozent des mittleren Verdienstes für alle Berufe.
Hilfskräfte in der Altenpflege verdienen in Vollzeit im Mittel lediglich rund 1940 Euro pro Monat – knapp 61 Prozent des Medianverdiensts aller Vollzeitbeschäftigten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie des Instituts Arbeit und Technik (IAT) an der Hochschule Gelsenkirchen.

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Gesundheitsrisiko Arbeitsverdichtung

Viele Beschäftigte haben den Eindruck, immer mehr im gleichen Zeitraum leisten zu müssen. Zugleich wird in vielen Betrieben die Personalstärke zurückgefahren, die Digitalisierung von Arbeitsabläufen beschleunigt und die Verantwortung auf zusätzliche Arbeitsbereiche ausgedehnt. Mehrbelastung und Beschleunigung in der Arbeitswelt nehmen zu.

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Geschäftsführerwechsel im DEVAP

Anna Leonhardi neue Geschäftsführerin


Am 1. April hat die Juristin Anna Leonhardi die Geschäftsführung des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege DEVAP* übernommen. Sie folgt damit auf den bisherigen Geschäftsführer Nicolas Basse, der zuvor das Bundestagsbüro des ehemaligen Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe (CDU) geleitet hatte. Basse hatte das Amt erst am 1. Juni 2018 übernommen, nun aber den DEVAP verlassen, wie der DEVAP weiter verlautbarte, „geht er einer anderen beruflichen Herausforderung nach“.

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  • Leonhardi: Anna Leonhardi © DEVAP

Fünf vor Zwölf im Tarifstreit

Die fünfte Verhandlungsrunde hat die Tarifparteien keinen Schritt voran gebracht. In der Diakonie Niedersachsen scheint es verschiedene Welten zu geben. Während ver.di-Verhandlungsführerin Annette Klausing das Ergebnis vom Montag als „mega-enttäuchend“ beschreibt, ist der Geschäftsführer vom Diakonischen Dienstgeberverband Niedersachsen (DDN), Robert Johns, zuversichtlich. “ Es sieht so aus, als wäre ein Abschluss möglich“, wird Johns in einer Meldung der Braunschweiger Zeitung vom 10.04.2019 zitiert. Der DDN wolle sein Angebot nachschärfen.

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  • TVDN plakat A2 april.2019 web: © ver.di

Aktive Mittagspause beim DDN-Chef

Mehr als 50 Beschäftigte der Evangelischen Stiftung Neuerkerode/Marienstift haben am 04.04.2019 ihren Unmut über das unzureichende Arbeitgeberangebot zum Ausdruck gebracht. Während einer aktiven Mittagspause vor dem Krankenhaus Marienstift in Braunschweig, informierte ver.di-Gewerkschaftssekretär Axel Reichinger und Tarifkommissionsmitglied Sabine Bothe-Michels über die laufenden Tarifverhandlungen des Tarifvertrags Diakonie Niedersachsen.

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„Wir wollen selbst entscheiden, wann jemand evangelisch sein muss“

Diakonie zieht wegen Einstellungspraxis vor Bundesverfassungsgericht

So äußerte sich Ulrich Lilie, der Präsident des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung kurz EWDE, gegenüber Pressevertretern. Er begründete damit die, sicherlich nicht ohne entscheidenden Einfluss der Evangelischen Kirche EKD, getroffene Entscheidung des EWDE, gegen die Urteile des Bundesarbeitsgerichts und der damit im Zusammenhang stehenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs EuGH, vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen.

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  • Ulrich_Lilie: © Diakonie/Thomas Meyer

Gesundheitsbranche im Visier

Die alternde Bevölkerung und das wachsende Bedürfnis nach Pflegekräften macht die Gesundheits- und Pflegebranche für Investoren attraktiv. Die Gesundheitsbranche erlebte einen starken Anstieg an Übernahmen und nahm mit einem Anteil von rund 15 Prozent – gleichauf mit der Software- und Internetbranche – den ersten Rang ein. Gemessen an der Zahl der Beschäftigten lag sie mit einem Anteil von mehr als einem Drittel unangefochten auf dem ersten Platz.

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Abkopplung à la DDN

Wie lange werden die Tarifverhandlungen in der Diakonie Niedersachsen noch andauern? 
Der Diakonische Dienstgeberverband Niedersachsen (DDN) hat in der letzten Verhandlungsrunde eine Erhöhung von 1,5 Prozent ab dem 01.07.2019 angeboten sowie 240€ als Einmalzahlung für das erste Halbjahr. Weitere Steigerungen gäbe es zum 01.07. 2020 (2 Prozent) und zum 01.07.2021 (2,25 Prozent).

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