SBV in Diakonie und Kirche

Kollegialer Austausch im Diakonischen Werk Hannover

Das Diakonische Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen (DWiN) lädt regelmäßig zum Treffen der Schwerbehindertenvertretungen ein.

Ob in Diakonie oder Kirche, in vielen Einrichtungen sind Schwerbehindertenvertretungen (SBV) wichtige Ansprechpartner für betroffene Kolleginnen und Kollegen. Sie bietet wichtige Informationen und Unterstützung in allen Belangen, die schwerbehinderte Mitarbeiter betreffen, ob bei der Antragstellung beim Integrationsamt oder wenn es um das passende Hilfsmittel am Arbeitsplatz geht und bei vielen anderen Anliegen. Bei unseren Treffen, in denen jeweils ein Schwerpunktthema behandelt wird, finden alle SBV-Aktiven die Möglichkeit zur Information und zum kollegialen Austausch.

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Arbeitsverdichtung hat zugenommen

Arbeitsintensität, Multitasking und Leistungsdruck nehmen zu. Dies belegen die Daten der aktuellen Betriebsrätebefragung des WSI Institutes (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung).
Die Diskussion um Arbeitsintensivierung ist keineswegs neu. Seit einigen Jahren wird sie aber verstärkt in den Zusammenhang mit Veränderungen in der Arbeitswelt gebracht. Termin- und Leistungsdruck ist das Ergebnis eines Missverhältnisses zwischen Arbeitsmenge, geforderter Qualität und zur Verfügung stehender Zeit.

Die Befragung zeigt deutlich, dass Unternehmen handeln müssen, um psychischen Erkrankungen der Beschäftigten vorzubeugen.

Das WSI der Hans-Böckler-Stiftung befragt seit 1997 regelmäßig Betriebs-und Personalräte zur Situation der Mitbestimmung in den Betrieben und Dienststellen. Die Befragung ist repräsentativ für alle Betriebsgrößen ab 20 Beschäftigten.

Die Ergebnisse der Befragung finden Sie >>> hier

Eintracht-Dauerkarten für Wohnungslose

Eintracht Braunschweig und die Diakonie in Niedersachsen stellen Wohnungslosen in Braunschweig drei Dauerkarten zur neuen Saison zur Verfügung. Bereits seit vielen Jahren gibt es eine enge Verbindung zwischen dem Traditionsverein und diakonischen Einrichtungen in Braunschweig. Diese gute Beziehung wurde vor einem Jahr mit einer offiziellen Sozialpartnerschaft gefestigt.
In dieser Saison wird von dieser Partnerschaft unter anderem die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten in Braunschweig profitieren.

Quelle: Diakonie in Niedersachsen

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Umfrage: Jeder Zweite ist nach den Ferien wieder gestresst

Viele sind bereits kurz nach ihrem Urlaub wieder reif für die Insel. Die Erholung ist einer Umfrage zufolge für 50 Prozent der Berufstätigen nur von kurzer Dauer. Dies ergab eine forsa-Umfrage im Auftrag der „KKH-Kaufmännische Krankenkasse“. Jeder Zweite von 1026 Befragten im Alter von 18 bis 70 Jahren fühlt sich nach seinem Jahresurlaub nur ein paar Tage lang entspannt, bevor ihn der alltägliche Stress wieder fest im Griff hat. Neun Prozent fühlen sich sogar gleich nach dem Wiedereinstieg in den Alltag und das Arbeitsleben erneut urlaubsreif. 

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EkD-Statistik belegt langfristige Mitgliedschaftsentwicklung

Mitgliederrückgang durch erhöhte  Austritte aus evangelischer Kirche

Die Kirchen in Deutschland haben auch im Jahr 2018 weiter an Mitgliedern verloren. Die jüngste Mitgliederstatistik, die die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) heute in Hannover veröffentlicht hat, bestätigt die langfristig rückläufige Entwicklung, auf die das Forschungszentrum Generationenverträge (FZG) der Albert-Ludwig-Universität Freiburg in ihrer ökumenischen Projektion der Kirchenmitglieder und der Kirchensteueraufkommen bereits Anfang Mai hingewiesen hatte. Siehe Meldung vom 03.05.19   >> hier

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Dachstiftung: Regionale Gesellschaften insolvent

Das Engagement der „Dachstiftung Diakonie“ im Wendland gestaltet sich schwierig. Seit kurzem haben mehrere regionale Gesellschaften der Dachstiftung Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Dies bestätigte ein Mitarbeiter gegenüber dem NDR. Betroffen sind demnach unter anderem die Reha für psychisch kranke Menschen und die Diakonische Jugendhilfe Wendland. Diese betreibt die Jugendwerkstatt im Ostbahnhof in Dannenberg. 

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Mehrarbeit bei flexiblen Arbeitszeitmodellen

Flexible Arbeitszeitmodelle führen dazu, dass die Beschäftigten tendenziell länger arbeiten. Das schreibt die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken. Der Antwort ist zu entnehmen, dass 2017 etwa jeder zweite Beschäftigte in Deutschland nach einem „flexiblen Arbeitszeitmodell“ gearbeitet hat. Bei solchen Modellen kann Anfang und Ende des Arbeitstages von Beschäftigten selbst bestimmt werden.

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6. Änderungstarifvertrag zum TV DN unterschrieben!

Nun ist es amtlich

Die Redaktionsverhandlungen des Verhandlungsergebnisses vom 18. April wurden erfolgreich abgeschlossen.

Die Tarifverträge über die Tarifeinigung vom 18.04.2019, das sind

  • der Tarifvertrag über eine Einmalzahlung 2019

    und

  • der 6. Änderungstarifvertrag zum TV DN vom 19.09.2014

wurden von den Gewerkschaften ver.di und Marburger Bund, sowie vom DDN unterschrieben. Einer pünktlichen Auszahlung der vereinbarten Einmalzahlung im August, sowie der Auszahlung der Tarifanhebung, steht nun nichts mehr im Wege.

Der Tarifvertrag über eine Einmalzahlung 2019 und der 6. Änderungstarifvertrag zum TV DN vom 19.09.2014 sowie eine durchgeschriebene Fassung des TV DN mit allen aktuellen Änderungen werden wir in kürze zum Download bereitstellen.

ver.di muss mit an den Tisch

Irritiert hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf die Ankündigungen des Niedersächsischen Sozialministeriums reagiert, im Rahmen der „Konzertierten Aktion Pflege Niedersachsen“ (KAP.Ni) nicht mit allen Partnern die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern. „Wenn die Landesregierung es mit der Verbesserung ernst meint, muss sie über Tarifverträge für eine anständige Bezahlung und gute Arbeit reden. Dann gehören wir als Tarifpartner mit an den Tisch“, fordert Landesleiter Detlef Ahting. Auf Bundesebene waren ver.di und andere Verbände noch selbstverständlich in die Aktion direkt eingebunden, in Niedersachsen dann nicht mehr. „Da wundert es kaum, dass bislang nur Sonntagsreden über die Verbesserungsnotwendigkeiten in der Pflege gehalten wurden, aber verbindliche Vereinbarungen fehlen“, kritisiert der Gewerkschafter. 

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1,3 Millionen Beschäftigte arbeiten unter Mindestlohn

Keine wirksame Kontrolle

Wie einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zu entnehmen ist, haben im Jahr 2017 rund 1,3 Millionen Beschäftigte weniger als den damals gültigen Mindestlohn verdient – obwohl sie auf diesen einen gesetzlichen Anspruch hatten. Besonders oft sind lt. der Studie Beschäftigte im Gastgewerbe, im Einzelhandel, bei persönlichen Dienstleistungen und in der Leih- und Zeitarbeit betroffen.

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