Mutterschutz – Defizite in der betrieblichen Umsetzung

In einer kürzlich veröffentlichten Meldung berichtet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) über die Ergebnisse einer Studie zur Umsetzung der Vorgaben des Mutterschutzgesetzes in den Betrieben. Auf Basis einer Befragung von über 1000 Schwangeren wird deutlich: es gibt deutliche Defizite in der betrieblichen Umsetzung der schwangerschaftsbezogenen Schutzrechte.

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Betriebliches Gesundheitsmanagement – Veranstaltungstipp für Mitarbeitervertretungen

Diakonie – stark für Mitarbeitende

Unter dem Motto „Gesunde Diakonie in Niedersachsen“ lädt das Diakonische Werk in Niedersachsen zu einer eintägigen Veranstaltung zum Auftakt des Netzwerk Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ein. Die Veranstaltung ist ausschließlich für Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes in Niedersachsen (DWiN).

Die bereits hohe Arbeitsbelastung in den sozialen Berufen wurde durch die anhaltende Corona Pandemie an ihre Grenze gebracht und Mitarbeitenden stehen am Rande der Erschöpfung. Die Einführung oder Umstrukturierung eines gut funktionierendes BGM kann die Mitarbeitenden entlasten.

Die Veranstaltung befasst sich mit der Resilienz – Fähigkeit > „Wie kommen Mitarbeiter:innen in diakonischen Einrichtungen wieder ins Gleichgewicht?“

Auf dem Programm stehen unter anderem eine Vorstellung des BGM – Netzwerk im DWiN, sowie ein Vortrag zur Resilienz Fähigkeit mit anschließendem Austausch und Gruppenübung.


– Die Auftaktveranstaltung zum BGM findet am 18.05.2022 von 10.00 – 15.00 Uhr statt und ist kostenlos.

– Eingeladen sind Führungskräfte, Gesundheitsbeauftragte und Mitarbeitervertretungen aus Mitgliedseinrichtungen im DWiN .

(Maßnahmen zum Gesundheitsschutz unterliegen der Mitbestimmung nach MVG – EKD § 40 b.)

– Anmeldungen sind bis zum 02.05.22 erforderlich > Anmeldeformular

Weitere Informationen entnehmt dem Flyer.

Berufsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen

Berufsunfähigkeit

Die Definition von Berufsunfähigkeit im Sinne der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung lautet: „Berufsunfähig sind Versicherte, die aus gesundheitlichen Gründen weder im erlernten noch in einem zumutbaren Beruf halb soviel leisten und verdienen können, wie andere Berufstätige mit ähnlicher Ausbildung, gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten.“

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Besonderes Angebot der Deutschen Rentenversicherung

Hilfe für die Helferinnen und Helfer

Bereits vor der Coronapandemie haben viele Beschäftigte in den Gesundheits- und Pflegeberufen bis an ihre Belastungsgrenzen und darüber hinaus gearbeitet, diese Überlastung wurde durch die Pandemie noch verschärft.  

Daher bietet die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover den Beschäftigten aus Heilberufen ein besonderes Angebot zur gesundheitlichen Prävention und Rehabilitation an.

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Krankheitstage bei Pflegekräften erneut gestiegen

Trotz der in vielen Monaten des Jahres 2020 vorherrschenden Coronapandemie ist der Krankenstand unter den Erwerbstätigen im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Nicht so in der Pflege! Bei Mitarbeitenden in der Alten- und Krankenpflege sind die Krankheitstage im Vergleich zu 2019 tatsächlich angestiegen, dies geht aus einer Auswertung der Techniker-Krankenkasse hervor.

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Bildrechte:

  • PflegekräfteKrankheitsquote: agmav

Änderungen beim BEM

Mit dem Teilhabestärkungsgesetz, welches am 09.06.2021 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, tritt eine Änderung beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) in Kraft.

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Gesundheit geht vor

Je länger Arbeitnehmer*innen erkranken, desto größer ist ihr Risiko später krankheitsbedingt gekündigt zu werden. Doch gerade der Verlauf von Covid-19-Erkrankungen ist oft unvorhersehbar. Viele Genesene kämpfen monatelang mit Atem-, Konzentrations- und Erschöpfungsbeschwerden. Der DGB fordert angesichts der Pandemie dringende Reformen für den Wiedereinstieg im Job nach Krankheit und für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM).

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Erholungspausen beim Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken gefordert

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert die Arbeitgeber im Gesundheitswesen auf, beim Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken die Tragezeit zu begrenzen. Außerdem seien ausreichende Erholungspausen sicherzustellen. Auch wenn es im Rahmen derSARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards hierzu noch keine verbindlichen Vorschriften gebe, weisen betriebliche Erfahrungen und wissenschaftliche Untersuchungen auf die erhöhte Belastung hin. In einer Pressemeldung vom 11.08. fordert ver.di, die erhöhten Belastungen der betroffenen Beschäftigten durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren.

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Kühlung bei der Arbeit

Auch wenn sich viele auf den Sommer gefreut haben, so sind die Temperaturen der aktuellen Wetterlage sehr belastend. Mitarbeitervertretungen werden daher immer wieder gefragt, ob es Abhilfe gibt.
Leider gibt es im Arbeitsleben kein Hitzefrei wie früher in der Schule. Auch gibt es keine Erschwerniszulage wie z. B. bei der Arbeit am Hochofen. Was also tun? Vollklimatisierung für alle? Einen direkten Rechtsanspruch etwa auf klimatisierte Räume oder Hitzefrei gibt es leider nicht.

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