Urlaubszeit

Allen Kolleginnen und Kollegen, die jetzt die Möglichkeit haben ihren Erholungsurlaub in Anspruch zu nehmen, wünscht der ag-mav Vorstand eine erholsame Zeit.

Auch der geschäftsführende Vorstand der ag-mav befindet sich ab der 30. Kalenderwoche abwechselnd im Urlaub, deshalb die Bitte an Alle, nutzt doch für Anfragen das Kontaktformular der ag-mav . Ab Anfang September sind wir dann alle wieder an Board.

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Krankheitstage bei Pflegekräften erneut gestiegen

Trotz der in vielen Monaten des Jahres 2020 vorherrschenden Coronapandemie ist der Krankenstand unter den Erwerbstätigen im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Nicht so in der Pflege! Bei Mitarbeitenden in der Alten- und Krankenpflege sind die Krankheitstage im Vergleich zu 2019 tatsächlich angestiegen, dies geht aus einer Auswertung der Techniker-Krankenkasse hervor.

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  • PflegekräfteKrankheitsquote: agmav

Mindestlohnanspruch bei Bereitschaftsdienst in häuslicher Pflege

Das Bundesarbeitsgericht (BAG): Gesetzlicher Mindestlohn für entsandte ausländische Betreuungskräfte in Privathaushalten

Aus der Pressemitteilung des BAG ist zu entnehmen: “Nach Deutschland in einen Privathaushalt entsandte ausländische Betreuungskräfte haben Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn für geleistete Arbeitsstunden. Dazu gehört auch Bereitschaftsdienst. Ein solcher kann darin bestehen, dass die Betreuungskraft im Haushalt der zu betreuenden Person wohnen muss und grundsätzlich verpflichtet ist, zu allen Tag- und Nachtstunden bei Bedarf Arbeit zu leisten.”

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  • BAG Schild: © BAG
  • Frau mit Rollstuhl: ag-mav.de

ver.di befragt Auszubildende in der Pflege

Die Gewerkschaft ver.di startet aktuell wieder die Befragung von Auszubildenden und Studierenden in der Pflege, um aus den gewonnenen Erkenntnissen den Ausbildungsreport 2022 zu fertigen.

Im Fokus der Befragung sollen Ausbildungsqualität, Ausbildungs- und Studienbedingungen stehen. Die Befragung richtet sich ausschließlich an Auszubildende und Studierende in der Pflege.

Die Befragung findet ausschließlich online statt und ist unter folgendem Link zu erreichen:

http://www.efs-survey.com/uc/ausbildung_pflege

Sie ist vollständig anonym und läuft noch bis zum 15.10.2021.

Der Befragungslink sollte möglichst breit gestreut werden, sodass viele Auszubildende und Studierende der Pflegeberufe an der Befragung teilnehmen. Nur so kann eine fundierte Datenbasis erreicht werden, um im Nachgang dann die Problemstellungen der Pflegeausbildung zu erkennen und gezielt auf Verbesserungen hinzuwirken.

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  • verdi-Ausbildungsreport-2022: ver.di / agmav

Harz-Weser-Werke: Erste Erfolge, der Weg ist dennoch weit

Im Fall des Union-Bustings bei der Harz-Weser-Werke gGmbH (wir berichteten), hat die Mitarbeitervertretung um ihren ehemaligen Vorsitzenden Christos Gouvelis jetzt erste Teilerfolge eingefahren. Dennoch: der Weg ist erst begonnen und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Einrichtungsleitung und Mitarbeitervertretung scheint derzeit noch nicht in Aussicht. Das bestätigen leider auch Aussagen des Arbeitgeberanwalts.

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  • HWW_ErsterErfolg: Lupo / pixelio.de

Spahns Pflegereform unter Beschuss

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn um vom Regierungskabinett beschlossenen Pläne zur Pflegereform stehen derzeit unter großem öffentlichen Druck. Gewerkschaften, Krankenkassen, die Stiftung Patientenschutz und Arbeitgeberverbände kritisieren den Entwurf als unzureichend.

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  • KritikAnDerPflegereform: ag-mav.de

onlineBefragung Behindertenhilfe

 Die Umfrage läuft vom 1. Juni bis 18. Juli 2021.

In der Behindertenhilfe arbeiten hierzulande schätzungsweise rund 500.000 Beschäftigte. Sie unterstützen Menschen mit körperlichen, geistigen, seelischen oder psychischen Behinderungen. Sie arbeiten in Tagesförderstätten, Schulen, Kitas, Werkstätten, Wohneinrichtungen, Berufsbildungswerken, Beratungsstellen und anderen Einrichtungen und Diensten. Über die Bedingungen, unter denen sie das tun, ist wenig bekannt. ver.di will das ändern und startet gemeinsam mit der TU Darmstadt eine bundesweite Beschäftigtenbefragung. Die Online-Befragung wird gemeinsam von ver.di und Wissenschaftlern vom Institut für Soziologie der TU Darmstadt durchgeführt, streng anonymisiert und wissenschaftlich ausgewertet. Gefragt wird unter anderem nach Arbeitszeiten, Belastungen, Personalsituation und Versorgungsqualität.  

Die Fragen zu beantworten, dauert etwa 15 Minuten.

Es ist wichtig, an der Befragung teil zunehmen. Sie kann dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen in der Behindertenhilfe sichtbar zu machen und den Handlungsbedarf aufzuzeigen. Die Befragung soll wichtige Informationen liefern, die ver.di in den Betrieben, in der Tarifpolitik, in der Öffentlichkeit und gegenüber den politisch Verantwortlichen nutzen kann, um die Arbeitssituation zu verbessern. Denn klar ist: Damit Teilhabe und Inklusion funktionieren, braucht es gute und sichere Arbeit in diesem Bereich.

Hier der Link zur Befragung.

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  • Vorlage_Beitragsslider-ag-mav: ver.di

Tausende Stellen in der Pflege vakant

In einer kleinen Anfrage haben sich Abgeordnete der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nach der Anzahl der derzeit vakanten Stellen in der Alten- und Krankenpflege erkundigt.

Die Antwort der Bundesregierung stützt sich auf Daten der Bundesagentur für Arbeit und macht deutlich: gesucht wird im gesamten Pflegebereich. Insbesondere bei Fachkräften sind hohe Vakanzen zu verzeichnen.

20.000 gemeldete freie Stellen in der Altenpflege

In der Altenpflege sind mit 20.000 freien Stellen am meisten Arbeitsplätze zu besetzen. Von den 20.000 Stellen entfallen 13.000 auf Fachkräfte/Spezialisten und 7.000 auf Hilfskräfte. Auch bei Gesundheits- und Krankenpflegern sieht die Situation nicht besser aus. In ihrer Statistikgruppe, in der sie gemeinsam mit Rettungsdienst und Geburtshilfe geführt werden, sind 16.000 offene Stellen gemeldet. Davon rund 15.000 für Fachkräfte und 1.400 für Hilfskräfte.

Damit liegen die absoluten Zahlen minimal unter dem Vorjahresdurchschnitt, befinden sich aber weiterhin stabil auf einem hohen Niveau.

Arbeitslose Pflegefachkräfte können Bedarf bei Weitem nicht decken

Zieht man weitere Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zu Rate, so wird deutlich, dass der Bedarf auch mit arbeitslosen Pflegefachkräften bei Weitem nicht gedeckt werden kann. So kamen beispielsweise in der Altenpflege im Jahr 2020 auf 100 gemeldete Arbeitsplätze nur 26 arbeitslose Fachkräfte. In der Krankenpflege sieht das Verhältnis mit 100 zu 47 nicht wesentlich besser aus. Umgekehrt verhält es sich jedoch bei den Pflegehilfskräften. Hier kamen 2020 in der Altenpflege 442 arbeitslose Pflegehilfskräfte auf 100 gemeldete Stellen. In der Krankenpflege lag die Zahl mit 367 arbeitslosen Pflegehilfskräften zwar niedriger, aber dennoch deutlich über dem Stellenangebot.

Fazit: Qualifizierung könnte helfen, Berufsbild muss attraktiver werden

Auch die Bundesagentur für Arbeit schließt aus den vorliegenden Daten, dass der Bedarf auch mittelfristig nicht aus den gemeldeten arbeitslosen Fachkräften zu decken ist. Da bei den Pflegehilfskräften jedoch derzeit ein deutliches Überangebot besteht, könnte eine Qualifizierung von Pflegehilfskräften zu Pflegefachkräften die Problematik abmildern. Ganz beseitigen lässt sie sich auf diesem Weg jedoch sicherlich nicht, sodass das vorrangige Ziel sein muss, das Berufsbild der Pflegefachfrauen und -männer für die Zukunft attraktiver zu gestalten. Nur mit attraktiven Arbeitsbedingungen lassen sich junge Menschen für diesen Berufszweig begeistern. Dazu gehören neben einem adäquaten Gehalt insbesondere flexible Arbeitszeitmodelle, um private und berufliche Bedürfnisse zu vereinen.

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  • Markus-Hein_pixelio.de_: Markus Hein / pixelio.de

Eine Nachtschicht?

Aus sicherer Quelle wissen wir, dass sich die Arbeitgeber*innenseite der Tarifkommission morgen in der Dachstiftung Diakonie trifft, um sich über die Forderungen der Arbeitnehmer*innenseite zu beraten. Hoffentlich können sich die Arbeitgeber*innen an das Video der Kollegin aus der Altenpflege erinnern, die u.a. Herrn Rannenberg (Verhandlungsführer des Diakonischen Dienstgeberverbandes in Niedersachsen) auffordert mal eine Nachtschicht mitzuarbeiten. Natürlich ist dies, weder in dem Video noch im Forderungskatalog, die einzige Forderung sondern die Entgeltsteigerung, die Gleichbehandlung der Teilzeitbeschäftigten bei der Definition der Überstunde und auch die Corona-Prämie. Für alle die das Video sehen möchten hier der Link.

Kita-Personalcheck ist gestartet

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, der ver.di-Kita-Personalcheck ist gestartet!

Worum geht es?

Die Gewerkschaft ver.di führt bis zum  15.Juni 2021 eine bundesweite Befragung in allen Kitas durch. Die in ver.di organisierten Fachkräfte aus den Kitas, wollen wissen, wie es in der alltäglichen Arbeit aussieht. Daher werden Fragen zu der Arbeitszufriedenheit, zur Personalsituation, zur Fluktuation im Team, zu den Verfügungs- und Vorbereitungszeiten, zur  Anleitung/ Ausbildung und zu den Möglichkeiten der Weiterqualifizierung gestellt.

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