Online Event – „Digitale Teilhabe für alle“

„Digitale Teilhabe für alle – Perspektiven und Chancen für mehr Selbstbestimmung“

Zum Event „Digitale Teilhabe“ für Menschen mit Behinderung wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit und Digitalisierung eingeladen.

Gemeinsam mit der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA), der Landesbeauftragen für Menschen mit Behinderung, vertreten durch die Referentin Sandra Stein, und Stefan Muhle, dem Staatssekretär für Digitalisierung wurde die Veranstaltung initiiert.

Online Event – per Zoom, am 25.05.2022, 10.00 – 13.00 Uhr

Eröffnet wird die Veranstaltung durch den Inklusionsaktivisten Raul Krauthausen, welcher als Rollstuhlfahrer um die Wichtigkeit der digitalen Unterstützung zu einem inkludierten Leben in der Gesellschaft weiß.

Weitere Informationen, Programmablauf und Anmeldungen sind auf der Homepage der LINGA zu finden.

Digitalisierung und Digitale Teilhabe

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran, daher ist es wichtig, dass alle Menschen Zugang erhalten können. Menschen mit Einschränkungen soll es durch die digitalisierte Teilhabe ermöglicht werden z.B. besser, schneller und einfacher zu lernen. Mehr Selbstbestimmung durch digitalen Anschluss.

Die Aktion Mensch hat in Zusammenarbeit mit dem Sozialforschungsinstitute Sinus eine Trendstudie zur digitalen Teilhabe erstellt und veröffentlicht. Diese erläutert die Begrifflichkeit, zeigt Perspektiven von Expert:innen auf, blickt in den Alltag und fragt nach der Weiterentwicklung bis 2030.

>> Digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen <<

Ergebnisse der Studie „Ich pflege wieder wenn…“ veröffentlicht

Nachdem bereits in 2021 eine Studie zum Thema „Ich pflege wieder, wenn…“ (wir berichteten) in Bremen durchgeführt wurde, haben die Initiatoren diese Studie nun bundesweit aufgesetzt und kürzlich die Ergebnisse veröffentlicht. Demnach besteht grundsätzlich das Potenzial für 300.000 zusätzliche Vollzeit-Pflegekräfte durch Rückkehrer oder Stundenaufstockungen.

Studie arbeitet Bedingungen für Pflegerückkehrer heraus

An der Studie haben rund 12.700 ausgestiegene oder teilzeitbeschäftigte Pflegekräfte teilgenommen. Aus den erhobenen Daten wurden dann mehrere Modellrechnungen erstellt, die das bundesweite Potenzial zeigen. Die vorsichtigen Kalkulationen gehen von 300.000 zusätzlichen Vollzeitstellen aus, in einem optimistischen Szenario wären sogar bis zu 660.000 Vollzeitstellen möglich.

Dabei hat die Befragung auch herausgearbeitet, welche Kriterien für die Rückkehr in den Pflegeberuf oder die Stundenaufstockung nötig wären:

  • Mehr Zeit für eine qualitativ hochwertige Pflege durch eine bedarfsgerechte Personalbemessung.
  • Eine angemessene Bezahlung, die insbesondere Fort- und Weiterbildungen anerkennt.
  • Ein wertschätzender und respektvoller Umgang von Vorgesetzten, Kollegialität, sowie Augenhöhe gegenüber der Ärzteschaft.
  • Verbindliche Dienstpläne
  • Vereinfachte Dokumentation

Verantwortung liegt nun bei Politik und Arbeitgebern

Diese Liste macht deutlich, dass alle beteiligten Akteure nun gefordert sind, diese Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Politik könnte sehr zeitnah eine bedarfsgerechte Personalbemessung (z.B. mit den PPR2.0) auf den Weg bringen. Auch hinsichtlich der Dokumentation ließe sich durch zentrale Vorgaben eine Erleichterung schaffen.

Angemessene Bezahlung, ein wertschätzender und respektvoller Umgang und verbindliche Dienstpläne liegen insbesondere in der Verantwortung der Arbeitgeber:innen. Hier stellt sich oft die Frage: „Huhn oder Ei?“, denn viele Arbeitgeber:innen behaupten, für z.B. verbindliche Dienstpläne benötigen sie erst mehr Personal. Dabei verkennen sie, dass ihnen das verbliebene Personal schnell abhanden kommen wird, wenn es nicht wertschätzend und vernünftig behandelt wird. Die Arbeitgeber:innen müssen also beides tun: die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer:innen umgehend verbessern und sich gleichzeitig um neues Personal bemühen. Gute Arbeitsbedingungen könnten dabei im Werben um Arbeitnehmer:innen einen großen Wettbewerbsvorteil darstellen. Diese Chance müssen die Arbeitgeber:innen nun nutzen!

Weitere Informationen zur Studie

Weitere Informationen zur Studie finden sich auf der Seite www.ich-pflege-wieder-wenn.de

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Internationaler Tag der Pflegenden

Internationaler Tag der Pflegenden – 12. Mai

Am „Tag der Pflegenden“ oder auch „Nurses Day“ genannt, dem Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale (1820 – 1910), werden international Aktionen der Pflege veranstaltet. Sie dienen der Aufmerksamkeit für Pflegeberufe und dem Gedenken an die Pionierin der modernen Krankenpflege.

Florence Nightingale
(wikipedia)
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  • 12.05.2022: ver.di

Aktionstage zu den Tarifverhandlungen TVöD SuE

Tempo machen für Aufwertung

Unter dem Motto „Tempo machen für Aufwertung“ wird von der Gewerkschaft ver.di zu einem weiteren Aktionstag im Rahmen der Tarifverhandlungen TVöD SuE aufgerufen, dieses Mal von und mit der Behindertenhilfe.

Gefordert werden auch hier mehr Entlastung der Beschäftigten und finanzielle Anerkennung für die Tätigkeiten.

Am Europäischen Protesttag für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderung, dem 05.05.2022, wird zum Streik bzw. zu solidarischen Aktionen, unabhängig vom Arbeitgeber, aufgerufen.  Infos findet Ihr im > Flyer

Weitere Aktionenstage sind ebenfalls geplant für:

02.05.2022 von und mit der Sozialarbeit > Flyer

04.05.2022 von und mit den Kitas > Flyer

Gemeinsam und gestärkt für die nächste Tarifverhandlungsrunde am 16. – 17.05.2022.

Für Euch. Für Uns. Für Alle

Über die Beteiligungsmöglichkeit zum Aktionstag am 06.04.22 hatten wir Euch Ende März informiert und möchten Euch eine Rückmeldung über die erfolgten Unternehmungen geben.

Sich solidarisch zu zeigen, dazu waren Mitarbeiter:innen kirchlicher und privater Einrichtungen aufgerufen worden, da sich viele diese Einrichtungen an dem TVöD SuE orientieren.

Bundesweit fanden vielerlei Aktionen statt wie z.B. diverse Kundgebungen, zahlreiche Foto – und Solidaritäts Sticker – Aktionen sowie aktive Mittagspausen, bei welcher sich die Mitarbeiter:innen gut sichtbar und unweit der Einrichtungen platziert hatten.

Das Signal „Wir stehen zusammen!“ wurde den Arbeitgebern deutlich vermittelt. Denn unabhängig vom Arbeitgeber kämpfen die Beschäftigten mit Personalmangel, Überbelastung und geringer Bezahlung.

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  • TVöD SuE: ag mav / ver.di

Personalnotstand! Kliniken droht der Kollaps

Mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sind viele Themen auf der Welt mit einem Mal sehr klein geworden und erscheinen nichtig. Dennoch gibt es auch Themen, denen unserer Ansicht nach weiterhin eine große Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. So fällt unter anderem die aktuelle Belastung der Krankenhäuser durch Auswirkungen der Corona-Pandemie leider in der medialen Berichterstattung oft „hinten runter“.

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  • Personalnotstand_Kliniken: agmav

Tarifverhandlungen und Aktionen zum TVöD SuE

Verhandlungen zum Tarifvertrag im Sozial– und Erziehungsdienst

Der TVöD findet für rund 785.000 Beschäftigte Anwendung. Von den Verhandlungen betroffen sind mehr als ein Drittel, rund 330.000 Beschäftigte, welche bei kommunalen Einrichtungen im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) tätig sind.

Verhandelt wird die Eingruppierung in die Entgeltgruppen, sowie deren Tätigkeitsmerkmale für bestimmte Berufsgruppen und Sonderreglungen zum Betrieblichen Gesundheitsschutz und der Gesundheitsförderung.

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  • Thumb_Aktionstag-6_April_SuE-1-1: ver.di
  • TVöD SuE: agmav / ver.di

Ausbildungsreform für Erzieher:innen gefordert

Ausbildungsreform gefordert

Gemeinsam mit dem Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen (VEK) fordert die Diakonie Schleswig – Holstein attraktivere Ausbildungsbedingungen für Erzieher:innen und Heilerziehungspfleger:innen.

Derzeit werden in Schleswig – Holstein rund 39.000 Kinder in 576 Kitas unter diakonischer Führung betreut, hinzu kommen stationäre, teilstationäre und ambulante Angebote.

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  • Ausbildungsreform Erzieher: agmav / ver.di

Tarifbindung in der Altenpflege

Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz – GVWG

Das Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz trat am 19.07.2021 in Kraft und soll für eine gute Versorgung und Verbesserungen für Arbeitnehmer:innen in der Altenpflege sorgen.

Ab dem 1. September 2022 werden nur noch Versorgungsverträge mit Pflegeeinrichtungen abgeschlossen, welche ihre Arbeitnehmer:innen nach Tarif oder mindestens nach der Höhe des regionalen Entgeltniveaus entlohnen.

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  • Tarifbindung Altenpflege: agmav
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