Diakonie Präsident Lilie

„Diakonie muss offen sein für muslimische Mitarbeiter“

Die Gesellschaft wird immer bunter und vielfältiger. Eine große Zahl kultureller, religiöser und ethnischer Hintergründe sind im gesellschaftlichen Zusammenleben zu berücksichtigen. Dieser Herausforderung muss die Diakonie gewachsen sein, so der Diakoniepräsident Ulrich Lilie. Er fordert die interkulturelle und interreligiöse Öffnung der Diakonie. Weiterlesen

Caritas Hannover kündigt Muslimin

Weil sie zuvor für die Diakonie arbeitete!

WikimediaImages / Pixabay

Wie die hannoversche „Neue Presse“ berichtete, wollte der Anwalt der Caritas Hannover zu den Kündigungsgründen nichts sagen, zumindest nicht in Gegenwart eines Medienvertreters. Wie die Neue Presse mutmaßt, lag es womöglich da­ran, dass dem Anwalt einer der Kündigungsgründe zu peinlich war. Weiterlesen

„Kündigung im Namen des Herrn“

Rentner kritisiert Stiftung Friedehorst

„Kündigung im Namen des Herrn“

 

So titelte heute der Weserkurier und berichtete über die Kündigung eines bis zum Ende seiner Probezeit unbeanstandet gebliebenen Pädagogischen Mitarbeiters. Dieser war in Kenntnis der Konfessionslosigkeit von der Bremer Stiftung Friedehorst mit der Betreuung eines Jugendlichen beauftragt worden. Als er sich weigerte, für seinen Job in die Kirche einzutreten, wurde er gekündigt. Weiterlesen

Öffnung für Nichtchristen

Es ist eine Herausforderung geworden – die Suche nach geeigneten Beschäftigten. Arbeitgeber gehen in den Wettstreit, um als attraktiver Arbeitgeber punkten zu können. Andere lockern Vorgaben für neue Interessenten.
So ist es bisher für Nichtchristen schwierig, bei Kirche und Diakonie Arbeit zu finden. Das soll sich nun – zumindest in Bayern – ändern. Die sogenannte ACK-Klausel wird im Süden der Republik geändert. Ab dem 1. Juli können Nichtchristen für die evangelische Kirche und die Diakonie in Bayern arbeiten. Hierüber berichtet der wöchentliche epd-Branchendienst.

Die Stellungnahme des Gesamtausschusses Diakonie Bayern finden Sie >>> hier

Die epd-Meldung finden Sie >>> hier

Die Pressemeldung der ARK-Bayern finden Sie >>> hier

 

Zweifel an Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

Justitia3Bundesarbeitsgericht:

Kündigung eines Chefarztes wegen Wiederheirat

 

Die höchsten deutschen Gerichte sind über die Rechte der kirchlichen Arbeitgeber im Streit. Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden dass kirchliche Arbeitgeber differenzierte Loyalitätsanforderungen an Mitarbeiter unterschiedlicher Kirchen, sowie an konfessionslose Mitarbeiter, stellen dürfen. Weiterlesen

Kirche soll Arbeitsrecht öffnen und Muslime beschäftigen

Kerstin Griese

SPD Sozialexpertin Griese fordert bei Diakonietreffen:

Die Einrichtungen der Diakonie sollen sich nichtchristlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere Muslimen, öffnen. Diese Anregung machte die Sozialexpertin und religionspolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, Kerstin Griese, am Dienstagabend beim traditionellen „Abend der Begegnung“ im ehemaligen Landtag in Oldenburg.

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ACK – Klausel – Bayerische Mitarbeitervertreter fordern Öffnung der Diakonie

Diakonie BayernDie Mitarbeitervertretung der Diakonie Bayern unterstützt den Vorstoß führender Diakonie-Vertreter, das evangelische Sozialwerk auch für nichtchristliche Arbeitnehmer zu öffnen.
Die Beschäftigung von Mitgliedern anderer Religionen und „generell für Nichtchristen“ sei ein Schritt in Richtung mehr Weltoffenheit und Toleranz, betonte der Gesamtausschuss der Diakonie Bayern am Wochenende. Dies berichtet der tägliche Branchendienst „epd-sozial-aktuell“.

Um diesen Schritt in Richtung einer Öffnung zu vollziehen, müsse die ACK-Klausel (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) geändert werden. Die Klausel ist der Grund dafür, dass Beschäftigte der Diakonie, grundsätzlich einer christlichen Kirche angehören müssen.
Die ACK-Klausel löst immer wieder Diskussionen über die Öffnung diakonischer Einrichtungen für Beschäftigte anderer Glaubensrichtungen aus (wir berichteten).

Vor Ort sind es u. a. Mitarbeitervertretungen, die sich konkret mit den Auswirkungen auseinandersetzen müssen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn z. B. in gefragten Berufsgruppen, Bewerber keiner christlichen Kirche angehören.
Der bayerische Gesamtausschuss fordert eine Änderung der Klausel, die sich auch in den entsprechenden Kirchengesetzen niederschlagen müsse.

„Gewisse Öffnung“
Wie der epd-Pressedienst meldet, hatte sich der bayerische Diakonie-Präsident Michael Bammessel jüngst für eine „gewisse Öffnung“ des evangelischen Sozialwerks als Arbeitgeber auch für Nichtchristen ausgesprochen.

Durch Engpässe in der Altenpflege und anderen Hilfefeldern, sowie der Frage nach Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge, hat die ACK-Klausel eine neue Brisanz erhalten.

ACK Klausel: Diakoniechef für nichtchristliche Diakoniebeschäftigte

Bammessel-BayernDer bayerische Diakoniepräsident Michael Bammessel hat sich dafür ausgesprochen, in Zukunft auch nichtchristliche Mitarbeiter in der Diakonie zu beschäftigen. In seinem Videoblog im sozialen Netzwerk Facebook erklärte Bammessel am 2. Februar, er sei für eine „gewisse Öffnung“.

Derzeit gilt in Kirche und Diakonie die sogenannte „ACK-Klausel“, wonach Beschäftigte einer Mitgliedskirche der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angehören müssen.

In manchen Arbeitsbereichen wie in der Altenpflege seien Stellen „nur noch mit großen Mühen“ zu besetzen, erklärte Bammessel. Außerdem dürfe die Diakonie nicht Flüchtlinge, die nicht den christlichen Glauben haben, von den Arbeitsplätzen der Diakonie ausschließen. „Da würden wir einen Auftrag, den wir an diesen Menschen haben, nicht erfüllen.“

Bammessel zeigte sich überzeugt, dass das christliche Profil der Diakonie mit einer offeneren Regelung nicht leiden würde. „Eine gewisse Öffnung tut uns gut“, sagte der bayerische Diakoniepräsident. Eine Abschaffung der ACK-Klausel hatte jüngst der neue Rektor der Diakonie Neuendettelsau, Mathias Hartmann, ins Gespräch gebracht  (siehe Meldung vom 25. Januar >> ) . Im Sommer 2015 hatte die Evangelische Stiftung Alsterdorf als größter diakonischer Dienstgeber in Norddeutschland die Bedingung formaler Kirchenzugehörigkeit für ihre Mitarbeiter aufgehoben.

Kirche muss Alternativen zur Kirchensteuer suchen

Diakonie-Chef Neuendettelsau:

„ACK Klausel ist anachronistisch“

michael-hartmann-diakonie-neuendettelsauDer Vorstandsvorsitzende der Diakonie Neuendettelsau, Mathias Hartmann, hat der evangelischen Kirche empfohlen, über neue Finanzierungsformen für die Zeit „nach der Kirchensteuer“ nachzudenken. Hartmann sagte am Mittwochabend im Nürnberger Presseclub: „Der Landesbischof singt das Hohelied der Kirchensteuer, das ist kurzsichtig.“ Die Kirchensteuer sei ein „sehr konservatives Element“ und verhindere, dass die Kirche dynamischer werde, sagte der Diakonie-Chef. Weiterlesen