Die evangelische Kirche und ihre Diakonie haben kein Selbstbestimmungsrecht

So das Fazit der Bundeskonferenz in ihrer Resolution

In ihrer diesjährigen Klausurtagung hat sich die Bundeskonferenz der Gesamtausschüsse und Arbeitsgemeinschaften auch mit der Verfassungsklage der Diakonie Deutschland gegen eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) beschäftigt und die nachfolgende Resolution verabschiedet.

Das BAG hatte geurteilt, dass Diakonische Einrichtungen nicht von jedem und jeder ihrer Beschäftigten verlangen kann, Mitglied einer Kirche zu sein. Dieses dürfe nur dann gefordert werden, wenn es für die konkrete Stelle wesentlich, rechtmäßig und gerechtfertigt ist. (siehe Meldung >> hier )

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Angespannte Lage in der Altenhilfe – Ungewohntes Bündnis

In Niedersachsen hat sich ein Bündnis aus privaten und freigemeinnützigen Anbietern der ambulanten Pflege gegründet. Gemeinsam fordern Sie in einem ersten Schritt 18 Prozent mehr Vergütung. Sie haben erkannt, dass sich der Personalmangel ohne attraktive Bezahlung verstärken wird.

Der offene Brief der ambulanten Pflegedienste der Region Harz-Heide kann hier heruntergeladen werden.

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  • programmheft-2018-2019: ag-mav.de

„Wir wollen selbst entscheiden, wann jemand evangelisch sein muss“

Diakonie zieht wegen Einstellungspraxis vor Bundesverfassungsgericht

So äußerte sich Ulrich Lilie, der Präsident des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung kurz EWDE, gegenüber Pressevertretern. Er begründete damit die, sicherlich nicht ohne entscheidenden Einfluss der Evangelischen Kirche EKD, getroffene Entscheidung des EWDE, gegen die Urteile des Bundesarbeitsgerichts und der damit im Zusammenhang stehenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs EuGH, vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen.

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  • Ulrich_Lilie: © Diakonie/Thomas Meyer

BAG stutzt „Selbstbestimmung“ der Kirchen

Kündigung von katholischem Chefarzt nach Wiederheirat unwirksam

WikimediaImages / Pixabay

Der Chefarzt am St. Vinzenz-Krankenhaus in Düsseldorf hatte nach der Scheidung von seiner ersten Frau ein zweites Mal standesamtlich geheiratet. Daraufhin wurde er 2009 gekündigt, weil die katholische Kirche in der zweiten Eheschließung einen schwerwiegenden Loyalitätsverstoß sieht*.

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Laternen werden der EKD-Synode den Weg leuchten

Es werde Licht!

Es ist Zeit, dass die Arbeit der Beschäftigten in der Diakonie respektiert wird und in Würde stattfinden kann. Dafür fordern wir Tarifverträge, statt unverbindlicher Regelungen. Außerdem fordern wir eine wirksame betriebliche Mitbestimmung in den Einrichtungen. Für Beides können die Spitzen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sorgen. 

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  • Laterne_Es werde Licht: © ver.di

EuGH Urteil kontra BVerfG

Kündigung wegen Wiederheirat kann Diskriminierung sein

Nachdem alle (5) bundesdeutschen Instanzen mit dem Fall, des wegen Wiederheirat gekündigten, katholischen Chefarztes des St.-Vinzenz-Krankenhaus in Düsseldorf befasst waren, hat nun der EuGH geurteilt. Die Luxemburger Richter stellten fest, dass die Kündigung eine verbotene Diskriminierung aufgrund der Religion darstellen könne. Weiterlesen

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  • EUGH: EuGH

Caritas vollzieht TVöD Abschluss nach

Mitarbeiter im Norden bekommen 7,5 Prozent mehr

Nun bekommen auch die Caritas-Mitarbeiter in Niedersachsen und Bremen 7,5 Prozent mehr Lohn. Darauf haben sich Dienstgeber und Dienstnehmer der Regionalkommission Nord geeinigt. Weiterlesen

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  • Caritas: caritas-nds.de
  • Caritas Nord: caritas-nds.de

Erstes Institut für kirchliches Arbeitsrecht an der Ruhr-Universität Bochum gegründet

Direktor wird der Juraprofessor Jacob Joussen

Jacob Joussen       © RUB, Marquard

Die Ruhr-Universität Bochum hat ein Institut für Kirchliches Arbeitsrecht gegründet. Ein solches wissenschaftlich-universitäres Institut gebe es bislang in Deutschland nicht, lediglich eine Forschungsstelle an der Universität Tübingen, erklärte der Direktor der neuen Einrichtung, der Juraprofessor Jacob Joussen, der auch Mitglied im Rat der EKD ist. „Das ist überraschend, da sich in der Praxis die Anfragen häufen.“ Weiterlesen

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  • RUB; Portrait: © RUB, Marquard
  • Ruhr Uni 2: © Ruhr Universität Bochum
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