Bsirske will kirchliches Arbeitsrecht abschaffen

Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, fordert die Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts. „Dass der Arbeitgeber allein beansprucht, die Regeln aufzustellen, an die sich dann alle halten müssen, halte ich für grundgesetzwidrig und für einen Eingriff in die Grundrechte der kirchlichen Arbeitnehmer“, sagte Bsirske letzte Woche der „Westdeutschen Allgemeinen“.

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Diskriminierungsvorwurf – Sonderrecht der Kirchen

Ein „massiver Gebrauch von Sonderrechten“ führe in kirchlichen Einrichtungen zu einer „systematischen Diskriminierungspraxis“, beklagte die Politikwissenschaftlerin Corinna Gekeler am Dienstag in Düsseldorf.
Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule hatte zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen.
Unter dem Titel „Kirchliches Arbeitsrecht in der Diskussion – Caritas und Diakonie, zwei bedeutende Arbeitgeberinnen von Fachkräften Sozialer Arbeit“ wurden die Bedingungen kritisch beleuchtet und diskutiert.

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Der Protest wird musikalisch – Beschäftigte der Diakonie auf dem Hessentag

© ver.di

Der Ärger in Hessen ist groß. Nun nutzten ver.di Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen hessischen Diakoniebetrieben den Hessentag in Rüsselsheim. Musikalisch machten sie letzte Woche ihrem Unmut zur Lohnentwicklung sowie zum geltenden kirchlichen Arbeitsrecht Luft und präsentierten ein Protestlied.

Der Liedtext spricht für sich, die bekannte Melodie ist – ebenfalls passend – der Spider Murphy Gang entlehnt: Skandal im Sperrbezirk! Zur Erinnerung der Song im >> Original

 

Den Liedtext finden Sie   >> hier

Unterschriften für Tarifverträge in Hessen und Nassau

In einer von fast 1.500 Diakoniebeschäftigten unterschriebenen Resolution fordern die Mitarbeitervertretungen in Hessen und Nassau den Vorstand der Diakonie auf, Lohnverhandlungen in Arbeitsrechtlichen Kommissionen (ARK) aufzugeben. Sie verlangen stattdessen mit Gewerkschaften ausgehandelte Tarifverträge.

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