Sofortprogramm soll helfen

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Die große Koalition will mit 13.000 zusätzlichen Stellen in der Pflege für eine Trendwende in der Alten- und Krankenpflege sorgen. Bei der Vorstellung des Sofortprogramms informierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin, dass ein Gesetzentwurf in Kürze vorliegen wird. Das Programm solle Anfang kommenden Jahres in Kraft treten.

Ursprünglich war geplant, 8.000 Stellen zu schaffen. Aufgrund der mehr als angespannten Situation in der Pflege, sollen es nun 13.000 Stellen werden. Wie der Pressedienst „epd-sozial“ meldet, soll außerdem die Ausbildung von Pflege-Nachwuchs gefördert werden. Ergänzend sollen Investitionen in die Digitalisierung fließen, um Pflegekräfte von zu entlasten.

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Anhörung: Mehr Fachkräfte in der Pflege nötig

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat sich in der vergangenen Woche mit der Situation der Alten- und Krankenpflege beschäftigt. Der Ausschuss hatte hierzu Sachverständige zu einer öffentlichen Anhörung geladen. Festgestellt wurde, dass Arbeits- und Betreuungsbedingungen dringend verbessert werden müssen.

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Kampagne wirbt für Pflegeberufe

Mit Plakaten und Videoclips sollen junge Menschen für die Arbeit in Pflegeberufen begeistert werden. Heute wurde in Braunschweig die Imagekampagne „Ich pflege gern“ vorgestellt.
Ein regionales Bündnis aus Verbänden, Kommunen und Akteuren der Pflegebranche will Nachwuchskräfte für die Altenhilfe nach Südostniedersachsen locken. Diskussionsveranstaltungen und Weiterbildungsangebote sollen begleitend angeboten werden, sowie die hohe berufliche Motivation und das ausgeprägte Berufsethos der Beschäftigten gestärkt werden.

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Antritt des neuen Gesundheitsministers

Spahn will Situation der Pflegekräfte verbessern

Der neue Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dämpft zu hohe Erwartungen, wirbt aber um Unterstützung auf dem Pflegetag. Der Personalmangel in der Altenpflege entwickele sich zum Hauptproblem. Die auch von ihm geforderten Verbesserungen in der Pflege müssten jedoch auch finanzierbar sein. Weiterlesen

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Pflegekammer Niedersachsen – Schließung der Wählerverzeichnisse am 15.02.2018

Der Errichtungsausschuss hat den Termin zur Schließung der Wählerverzeichnisse auf den 15.02.2018 verschoben. Ursprünglich war der 31.01.2018 als Stichtag festgelegt worden. (siehe unsere Meldung vom 23.01.2018)

Der Internetseite des Errichtungsausschusses ist jetzt der verlängerte Zeitraum zu entnehmen. Das Internet ist auch die schnellste Möglichkeit, die Registrierung noch rechtzeitig abzuschließen. Weiterlesen

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Tropfen auf dem heißen Stein

Eine bessere Bezahlung von Kranken- und Altenpflegern, sowie 8000 neue Fachkräfte – das klingt nach Verbesserung. Doch die Verständigung von Union und SPD sind nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein, die eine kritische Bewertung auslösen.

So weist der „Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe“ (DBfK) die bekannt gewordenen Ergebnisse aus den Beratungen der Koalitionsrunde als völlig unzulänglich zurück. „Es ist kaum zu glauben, dass die Politik noch immer nicht versteht, wie brisant die Pflegesituation in Deutschland tatsächlich ist.“, sagt DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein.

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Pflegekammer in Niedersachsen soll Fahrt aufnehmen!

Bereits im Jahr 2016 wurde das Kammergesetz für die Heilberufe in der Pflege (PflegeKG) verabschiedet und seit 01.01.2017 in Kraft. Seither arbeitet ein Errichtungsausschuss an der Gründung einer Pflegekammer für Niedersachsen. Im Frühjahr 2018 soll die erste Kammerversammlung stattfinden und danach wird die Pflegekammer ihre eigentliche Arbeit aufnehmen. Weiterlesen

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Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte. Dies ist ein Ergebnis im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg.

Der Bericht wurde vom „IGES Institut“ auf Basis der Daten von sechs Krankenkassen, der Unfallversicherung und der Rentenversicherung aus den Jahren 2014 bis 2016 erstellt.

Die „Ärztezeitung“ hat sich in ihrer Onlineausgabe mit dem Gesundheitsbericht beschäftigt.

Sie finden den Artikel >>> hier  

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Pflegekräfte fühlen sich im Stich gelassen

Die am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie „Care Klima Index 2017“ zeichnet ein enttäuschendes Bild von der Entwicklung in der Pflegebranche. Demnach haben die Pflegereformen den Berufsalltag nicht verändert.
Als besonders problematisch werden der Personalmangel und die Qualität der Pflege beschrieben. So wird von der Hälfte der Befragten die Qualität der Pflege als mittelmäßig eingestuft, über ein Viertel bewerten diese sogar als mangelhaft.

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