Zum Jahresabschluss…

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

der Vorstand der agmav-Niedersachsen wünscht ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest, sowie alles Gute für 2018.

Ab dem 8. Januar 2018 ist unser Redaktionsteam wieder für Sie da.

BAG Urteil:

Krankenpfleger steht Gehalt für Umkleidezeit zu

Pflegepersonal hat für die Zeit des An- und Ausziehens seiner Dienstkleidung Anspruch auf Vergütung. Dies hat das Bundesarbeitsgericht BAG in Erfurt erneut entschieden. Geklagt hatte ein Krankenpfleger aus Niedersachsen. Sei die genaue Umkleidezeit nicht ermittelbar, könne sie für die Entlohnung geschätzt werden, entschieden die Richter.

Laut BAG handelt es sich beim An- und Ablegen „besonders auffälliger Dienstkleidung“ um vergütungspflichtige Arbeit. Voraussetzung hierfür ist, dass der Arbeitgeber die Kleidung vorschreibt. Dann ist auch der Weg zur Umkleide als Arbeitszeit zu werten. Wenn die Dienstkleidung allerdings zu Hause angelegt werden kann und nicht besonders auffällig ist, entfällt der Vergütungsanspruch. Gleiches gilt, wenn der Arbeitnehmer seine Arbeitskleidung privat nutzen darf.vom

Näheres siehe Bericht des NDR vom 20.12.2017      >> hier

LAG Nds. im Widerspruch zum BAG

Wende beim Vorbeschäftigungsverbot?

Das Bundesarbeitsgericht BAG hat 2011 entschieden, dass eine sachgrundlose Befristung des Arbeitsvertrags erlaubt sei, wenn zwar ein früheres Arbeitsverhältnis bestanden habe, aber mehr als drei Jahre zurückliegt. Dem hat das Landesarbeitsgericht in Hannover nun widersprochen. Damit ist das BAG erneut am Zug!

Die Klägerin war bereits im Jahr 2008 bei einer Supermarktkette als Verkäuferin beschäftigt. Das Arbeitsverhältnis endete. Ab 2014 war sie erneut bei dem Lebensmittelhändler tätig – diesmal befristet mit mehreren Verlängerungen. Als die letzte befristete Verlängerung 2015 auslief, klagte die Verkäuferin und berief sich auf das sogenannte Vorbeschäftigungsverbot.

Näheres siehe Artikel von Bastian Brackelmann auf BUND-Verlag.de      >> hier

 

Übergangslösung

Thomas Adomeit übernimmt die Vertretung im Bischofsamt

ELKiO/D.-M. Grötzsch

Der Pfarrer Thomas Adomeit (47) übernimmt ab Februar 2018 die Vertretung im Bischofsamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Auf Vorschlag des Oberkirchenrates beauftragte der Gemeinsame Kirchenausschuss (GKA) Adomeit mit dieser Aufgabe bis zum Amtsantritt der Nachfolgerin/des Nachfolgers von Bischof Jan Janssen.

Näheres siehe Prtessemitteilung der Oldenburgischen Landeskirche       >> hier

Zunehmende Säkularisierung im Bundestag

Abgeordnete machen weniger Angaben zur Konfession

Wie aus der nun vorgelegten offiziellen Statistik über die Konfessionen der Parlamentarier hervorgeht, gaben 38 Prozent, das sind 270 von 709 der im September gewählten Mitglieder des Bundestags dazu keine Auskunft. Weiterlesen

Tarifübernahme zum 1.1.2019

Kirchlicher Sozialdienst übernimmt Bestimmungen des TVöD-SuE

Wie die kirchlichen Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter in der Arbeits und Dienstrechtlichen Kommission der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen ADK am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, wird zum 1. Januar 2019 der gesamte kirchliche Sozial- und Erziehungsdienst in die wesentlichen Bestimmungen des TVöD-Sozial und Erziehungsdienst TVöD-SuE übergeleitet. Weiterlesen

DDN-Mitgliederversammlung

Arbeitgeberverband wählt neuen Vorstand

Am Montag den 4. Dezember hat die Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbandes der Diakonischen Dienstgeber Niedersachsen DDN den Vorstand der nächsten drei Jahre gewählt. Weiterlesen

„Kirchen vor neuen Herausforderungen“

Impulsreferat des EKD-Vizepräsidenten

Der Vizepräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Horst Gorski, sieht die Kirchen angesichts des gesellschaftlichen Wandels vor neuen Herausforderungen. „In einem öffentlichen Raum, der einerseits zunehmend konfessionslos wird, in dem andererseits zunehmend andere Religionen eine Rolle spielen, sind wir herausgefordert, zu sagen, wer wir sind, was uns im Leben und Sterben trägt und was unser Beitrag in der Gesellschaft ist“, sagte Gorski am Mittwoch in Hannover vor der Synode der evangelischen Landeskirche.

Den vollständigen epd Bericht siehe auf Landeskirche-Hannovers.de   >> hier

 

So sieht das Recherchenetzwerk CORREKT!V die Situation und gesellschaftliche Stellung der Kirchen in Deutschland.

>> hier

 

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