Letzte Chance, Herr Spahn!

Die gesetzlichen Vorgaben zur bedarfsgerechten Personalausstattung, sind ein zentrales Thema der ver.di-Kampagne „Bewegung für mehr Personal und Entlastung im Krankenhaus“. Die Zeit ist knapp, um noch in dieser Legislaturperiode eine gesetzliches Pflegepersonal-Regelung (kurz: PPR2.0) auf den Weg zu bringen.

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Mitbestimmung hält gesund

Mitbestimmte Betriebe tun mehr für die betriebliche Gesundheitsförderung. Das geht aus einer empirischen Studie hervor, über deren Ergebnisse die Hans-Böckler-Stiftung in ihrer April-Ausgabe von “Böckler impuls” berichtet.

Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Personalräte erhöhen nicht nur die Chance, dass Beschäftigte von betrieblicher Gesundheitsförderung profitieren. Betriebe brauchen kollektive Institution, die stellvertretend für die Belegschaft verhandeln können. Zudem reduzieren Interessenvertretungen Informationslücken. Sie informieren einerseits Beschäftigte über Gesundheitsrisiken, andererseits werden Leitungsebenen auf die Bedürfnisse und konkreten Probleme vor Ort aufmerksam gemacht.

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Offener Brief an Caritas und Diakonie

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert in einem Offenen Brief die Arbeitsrechtlichen Kommissionen von Caritas und Diakonie auf, erneut über die bundesweite Erstreckung des zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverbandes BVAP ausgehandelten Tarifvertrags Altenpflege zu beraten. “Helfen Sie, den Weg frei zu machen, dass der Tarifvertrag bundesweit erstreckt werden kann. Das ist der einzige Weg, um kurzfristig bessere Mindestarbeitsbedingungen in der Altenpflege zu schaffen”, heißt es in dem Offenen Brief.

Den Offenen Brief finden Sie >>>hier

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Homeofficequote ausbaufähig

Im März haben nur 31,7% der Beschäftigten in deutschen Unternehmen ganz oder teilweise im Homeoffice gearbeitet. Das ergab nun eine aktuelle Umfrage des ifo-Institutes. Dabei lag die Quote nur um 1,4% höher als noch im Vormonat (30,3%). Die Unterschiede zwischen den einzelnen Sektoren sind dabei naturgemäß groß. Während sie bei Dienstleistern bei 42,6% lag, kommt der Einzelhandel auf nur 11,9% Homeofficequote.

Noch viel Luft nach oben

“Deutschland hat noch viel Luft nach oben. Wir schätzen das Potenzial für Homeoffice auf 56 Prozent der Beschäftigten” wird Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für neue Technologien, zitiert.

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“Ich pflege wieder, wenn…”

Die Pflegebranche hat zu wenig Fachpersonal. In der aktuellen Pandemie zeigt sich dies noch einmal überdeutlich. Eine Lösung könnte sein, Pflegebeschäftigte in Teilzeit oder Ausgestiegene zurückzugewinnen. Allein im Land Bremen stünden bis zu 1.500 ausgebildete Pflegefachkräfte mit Berufserfahrung der Alten- und Krankenpflege zusätzlich zur Verfügung – wenn sich die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung verbessern. Das ergibt jedenfalls die Hochrechnung der Zahlen einer Befragung.

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RechtsSammlung aktualisiert

Die neue RechtsSammlung ist ab sofort lieferbar. Sie berücksichtigt alle Änderungen bis Anfang Januar 2021, insbesondere Änderungen des Mitarbeitervertretungsgesetztes, der Wahlordnung und auch staatliche Regelungen aus Anlass der Corona-Pandemie.

Die einzige RechtsSammlung, die staatliches und kirchliches Arbeitsrecht in einem Buch vereintbart, gibt es ohne Aufpreis auch als e-Book. Einfach auf dem Rechner speichern und loslegen.

Unverzichtbar für jedes Mitglied der Mitarbeitervertretung.

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Studie unterstreicht Wichtigkeit der Tarifbindung

In einer kürzlich veröffentlichten Studie unterstreicht das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung die Bedeutung von Tarifverträgen für die Arbeits- und Lohnbedingungen der Arbeitnehmer in Deutschland. Darüber hinaus wird festgestellt, dass die Anzahl der tarifgebundenen Betriebe in den letzten rund 20 Jahren weiter abnehmend ist.

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Entschädigungsordnung zur Einigungsstelle ist untauglich

Auf der Homepage der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaften und Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen im diakonischen Bereich ist folgender Beitrag zu lesen:

“Die Bundeskonferenz hat die Bundesanwaltskammer um eine Einschätzung zur Verordnung über die Entschädigung für die Mitglieder von Einigungsstellen nach dem Mitarbeitervertretungsgesetz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)“ gebeten und Antwort erhalten.”
Die zuständigen Fachausschüsse teilen demnach unsere Einschätzung, dass die Entschädigungsordnung des EKD dazu führen kann, dass es aufgrund der vorgesehenen Vergütungssätze für Rechtsanwälte wirtschaftlich nicht mehr attraktiv sein wird, bei den betrieblichen Einigungsstellen von Kirche und Diakonie mitzuwirken, wenngleich berufs- oder vergütungsrechtliche Bedenken nicht bestehen.

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