Entschädigungsordnung zur Einigungsstelle ist untauglich

Auf der Homepage der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaften und Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen im diakonischen Bereich ist folgender Beitrag zu lesen:

„Die Bundeskonferenz hat die Bundesanwaltskammer um eine Einschätzung zur Verordnung über die Entschädigung für die Mitglieder von Einigungsstellen nach dem Mitarbeitervertretungsgesetz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)“ gebeten und Antwort erhalten.“
Die zuständigen Fachausschüsse teilen demnach unsere Einschätzung, dass die Entschädigungsordnung des EKD dazu führen kann, dass es aufgrund der vorgesehenen Vergütungssätze für Rechtsanwälte wirtschaftlich nicht mehr attraktiv sein wird, bei den betrieblichen Einigungsstellen von Kirche und Diakonie mitzuwirken, wenngleich berufs- oder vergütungsrechtliche Bedenken nicht bestehen.

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Verhängnisvolle Dienstgemeinschaft

Abrechnung mit einem nationalsozialistischen Begriff in den Kirchen in Deutschland

Kirchen in Deutschland beanspruchen seit Gründung der Bundesrepublik einen arbeitsrechtlichen Sonderstatuts für ihre Mitarbeitenden.
Dieser mit dem Begriff „Dienstgemeinschaft“ etikettierte Sonderstatus ist jedoch nicht, wie lange unterstellt, theologisch begründet. Es handelt sich bei dem Begriff um eine verhängnisvolle Übernahme aus einem Arbeitsrecht, dass ab 1934 in mehreren Schritten von den Nationalsozialisten durchgesetzt wurde.

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UTA HIRSCHLER ALS DIAKONIE-VORSTAND EINGEFÜHRT

Festgottesdienst in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis

Die ehemalige Braunschweiger Pröpstin Uta Hirschler ist am Donnerstag in Hannpover offiziell in ihr Amt als Vorstand des Diakonischen Werks evangelischer Kirchen in Niedersachsen DWiN eingeführt worden. Die 51-Jährige ist Nachfolgerin von Cornelius Hahn (63), der in den Ruhestand gegangen ist. Der Vorstand des DWiN besteht aus drei Personen. Zum Vorstand gehören neben Hirschler Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke und Jens Lehmann. Hirschler hat ihre Arbeit bereits im Mai aufgenommen.

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VERJÜNGUNGSKUR FÜR DIE KIRCHE DER GRAUHAARIGEN:

Die EKD Synode diskutiert über einen Generationswechsel

Jünger, frischer, durchdringender – die evangelische Kirche muss sich ändern, wenn sie attraktiver werden will für junge Leute: Das ist Konsens auf der Synode in Würzburg. Aber wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderliegen, wird auch klar.

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  • EKD-Synode_Irmgard-Schwaetzer_Baumrad-Volk.jpg: © Norbert Neetz (epd-Bild)
  • EKD Synode 2018: © EKD

Konferenz Diakonie und Entwicklung in Berlin

„Die Zukunft der Demokratie und die Rolle der Zivilgesellschaft“

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kreuzberger St. Simeons-Kirche wurde am Mittwoch die diesjährige Konferenz Diakonie und Entwicklung eröffnet. Sie findet am 17. und 18. Oktober in Berlin statt. Die bis zu 112 Delegierten diskutieren über die Zukunft der Demokratie und die Rolle der Zivilgesellschaft.

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Evangelischer Kirchentag schließt AfD-Vertreter aus

Kirchentagspräsident Leyendecker: „Kirchentag darf nicht stumm bleiben“

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker

Auf dem evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund erhalten AfD-Parteimitglieder kein Forum. In einem Beschluss des Kirchentagspräsidiums, den der Deutsche Evangelische Kirchentag am letzten Mittwoch in Fulda veröffentlichte, heißt es, Vertreter der rechtspopulistischen Partei würden „nicht zur Mitwirkung auf Podien und zu Diskussionsveranstaltungen des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund eingeladen“.

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