Unmut gegen Bundesteilhabegesetz

bthg_demo„Schön, dass Sie hier sind!“ Mit diesen Worten begrüßte gestern die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt die „lieben Demonstrantinnen und Demonstranten“ auf dem Opernplatz in Hannover. Etwa 7000 Menschen mit und ohne Behinderung waren dem Aufruf der Lebenshilfe, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, der SoVD und anderer Organisationen gefolgt, ihren Unmut gegen das geplante Bundesteilhabegesetz kundzutun.

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Mitgliederversammlung verurteilt Situation der ARK-DD

Großes Interresse auf der Vollversammlung.

Großes Interesse auf der Vollversammlung.

Über 100 MitarbeitervertreterInnen forderten auf einer Vollversammlung in Hannover, die Beendigung des „Dritten Weges“ auf der Bundesebene. Mit einer verabschiedeten Resolution sollen die Arbeitnehmervertreter in der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK DD) unterstützt werden.
Dass es Alternativen zum dritten Weg gibt, ist spätestens seit dem TV DN (Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen) bekannt. Auf Bundesebene kann zurzeit beobachtet werden, dass dort der dritte Weg in eine Sackgasse führt. Zugespitzt durch Forderungen der Arbeitgeber.
Lösungsangebote der Arbeitnehmerseite wurden ausgeschlagen und das Angebot eines Schlichters orientiert sich in erster Linie an den Arbeitgeberforderungen (wir berichteten).

Die am 22.09.2016 verabschiedete Resolution finden Sie >>> hier

Einen lesenswerten Artikel zur Situation der ARK-DD finden Sie >>> hier

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Abgesang in der Arbeitsrechtlichen Kommission DD

lieber-streikenUnter der Überschrift “Dritter Weg braucht Denkpause” machen die “Arbeitnehmervertreter” in der ARK.DD auf die fatale Situation, in die sie sich durch ihre Beteiligung am 3. Weg begeben haben, aufmerksam. Um eine Beratung der Schlichtungsergebnisse zu vermeiden wurde die gestrige Sitzung der ARK DD boykottiert. Weiterlesen

Schlechtes Arbeitsklima macht krank

fehlzeitenreportIm jährlich erscheinenden „Fehlzeiten-Report“ der Krankenkasse AOK, werden die Gesundheitsdaten von 12 Millionen Versicherten ausgewertet. Im aktuell vorliegenden Report wurde der Zusammenhang zwischen Krankheit und der persönlichen Zufriedenheit am Arbeitsplatz untersucht.

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Freihandel führt zur Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

Krankenschwestern gegen CETA

Krankenschwestern gegen CETA

Die Freihandelsabkommen sollen umgesetzt werden. Der erste Schritt ist CETA. Verstärkte Handelsbeziehungen sind zu befürworten, aber nicht auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der öffentlichen Daseinsvorsorge. Freihandelsabkommen setzen das Gesundheitswesen und die sozialen Dienste unter Druck – und das gilt für Einrichtungen und Beschäftigte.

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TV DN – Erster Verhandlungstermin stattgefunden

tarifinfo_schraegAm 06. September hat der erste Verhandlungstermin zwischen ver.di-Tarifkommission und diakonischem Arbeitgeberverband (DDN) stattgefunden. Bisher kam es nur zu einem ersten Austausch der Positionen.

Zu einer Entgeltsteigerung hat sich der DDN noch nicht geäußert – ein Angebot soll erst vorgelegt werden, wenn es Ergebnisse zu den anderen Themen gibt.

Weitere Informationen gibt es  >> hier

Insolvenz abgewendet

Logo_DW BremerhavenDiakonisches Werk Bremerhaven

Insolvenz abgewendet

Die dem angeschlagenen Diakonisches Werk Bremerhaven drohende Insolvenz konnte abgewendet werden. Dank eines mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di abgeschlossenen Notlagentarifvertrages und einer Unterstützung durch die Landeskirche Hannovers konnte der Fortbestand der Einrichtung mit über 300 Plätzen sichergestellt werden.

Mit dem Notlagentarifvertrag verzichten die Beschäftigten auf 5 % ihrer Gehaltsansprüche, dies entspricht 3,2 Millionen Euro. Die Landeskirche stellt neben den laufenden Zahlungen weitere 200 000 Euro zur Verfügung. Diese direkten Zahlungen sind jedoch nur ein Teil des umfänglichen Sanierungskonzeptes. Wesentlich für eine nachhaltige wirtschaftliche Gesundung dürfte in Anbetracht der seit Jahren unterlassener Entgeltverhandlungen die Verbesserung der Erlöse zur Erreichung einer auskömmlichen Finanzierung sein.

Weitere Hintergründe siehe auch Artikel aus der taz       >> hier

 

Konfessionsübergreifende Betrachtung

verdi_bub_logoWie wirken sich die unterschiedlichen kirchlichen „Betriebsverfassungen“ aus? Welche Auswirkungen haben sie auf betriebliche Interessenvertretungen in kirchlichen Betrieben? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Regelungen im evangelischen und katholischen Bereich? Welchen Wert und welche Perspektiven haben die kirchlichen Mitbestimmungs- und Mitwirkungsregelungen?
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Geringe Arbeitszeit von Frauen gefährdet Absicherung

logo_iaqBei den Arbeitszeiten klafft in Deutschland weiterhin eine deutliche Lücke zwischen den Geschlechtern. Mit durchschnittlich 30,1 Wochenstunden arbeiteten Frauen in Deutschland im vergangenen Jahr 8,2 Stunden weniger als Männer, wie das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen am Freitag auf der Basis einer aktuellen Auswertung mitteilte. Die Frauen zahlten damit den “Preis für ein funktionierendes Familienleben”.
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