Tarifrunde Diakonie 2016

diakonie Nds TR 2016 august-1Für die anstehende Tarifrunde für die Diakonie in Niedersachsen hat die ver.di-Tarifkommission ihre Forderungen aufgestellt. Für die 32.000 Beschäftigten in den diakonischen Einrichtungen fordert die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

  • 6 Prozent mehr Gehalt
  • Erhöhung der Vergütung für die Auszubildenden um 80 Euro
  • Erhöhung des Nachtzuschlages auf 25 Prozent je Stunde
  • Anhebung der Entgelte für Berufseinsteiger um die Attraktivität der Berufe zu erhöhen

Den zurzeit gültigen Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen (TV DN) gibt es seit September 2014, die Laufzeit endet zum 30. September diesen Jahres. Die Beschäftigten der Diakonie arbeiten in Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen, in Einrichtungen der Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Wohnungslosen- und Flüchtlingshilfe.

„Die Forderungen der Beschäftigten vollziehen das nach, was in anderen Tarifbereichen schon längst vereinbart wurde. Es sind also keine utopischen Forderungen, sondern lediglich das, was in der Gesundheits- und Sozialbranche üblich ist. Damit halten wir Anschluss an die Tarifentwicklung in der sozialen Arbeit“, begründete ver.di-Verhandlungsführerin Annette Klausing die Forderungen.

Die erste Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen beginnt bereits am 6. September.

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“Rente mit 69 – geht doch”

RenteDeutsche gehen wieder früher in Rente

Obwohl die Deutschen immer älter werden, gehen sie im Schnitt wieder früher in Rente. Das Eintrittsalter sank von 64,1 Jahren im Jahr 2014 auf 64,0 Jahre 2015, wie der “Spiegel” unter Berufung auf Daten der Deutschen Rentenversicherung berichtete. Denn Arbeitnehmer würden verstärkt mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen, heißt es in dem Bericht. Was von dem Vorschlag der Bundesbank, das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre anzuheben, zu halten ist, beleuchtet der Spiegel Artikel von Benjamin Bidder.

Zum Spiegel Artikel “Rente mit 69 – geht doch”       >> hier

 

“Glaube und Religiosität verdunsten”

 

wegnerSoziologe Gerhard Wegner vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD:

“Kirchenmitgliedschaft ist entscheidend”

Der Soziologe Gerhard Wegner vom Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD hat sich zu der anhaltend hohen Zahl der Kirchenaustritte geäußert. Seiner Ansicht nach muss die evangelische Kirche deutlicher betonen, dass die Mitgliedschaft in der Kirche wichtig ist. “Christ sein kann auf Dauer ohne Kirche nicht funktionieren”, sagte der Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem Evangelischen Pressedienst. Alles andere sei eine “gefährliche und illusionäre Vorstellung”, erklärte Wegner mit Blick darauf, dass im Jahr 2015 rund 210.000 Protestanten die Kirche verlassen haben. In den vergangenen Jahren sei das “Plateau der Austritte” stetig gestiegen.

 

Näheres siehe im vollständigen epd Artikel auf EKD.de      >> hier

 

 

Neue Studie der DGB-Jugend

“Praktika sind anfällig für Mindestlohn-Missbrauch”

Seit Anfang 2015 gilt der Mindestlohn – auch für viele Praktikantinnen und Praktikanten. Wie hat sich seitdem die Situation der Praktikanten geändert? Und wie wirken sich die massiven Ausnahmen aus, die der Gesetzgeber zugelassen hat? Diesen Fragen ist die DGB-Jugend in einer Studie nachgegangen. Ein Ergebnis: “Die Arbeitgeber sind sehr kreativ, wenn es darum geht, bei einem Praktikum den Mindestlohn zu umgehen.”

 

Näheres siehe     >> hier

Bundessozialgericht:

Rainer Schlegel Neuer Präsident

 

Der bisherige Vizepräsident des obersten Sozialgerichts Rainer Schlegel ist mit Wirkung zum 1. August neuer Präsident des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel. Weiterlesen

Neuer Landessozialpfarrer

Dr_ Matthias Jung_jpgPastor Dr. Matthias Jung ist Nachfolger von Michael Klatt als Landessozialpfarrer und leitender Referent des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Zum 1. August hat Jung das Amt angetreten. Im Haus kirchlicher Dienste hat er auch die Leitung des Fachbereichs “Kirche Wirtschaft Arbeitswelt” übernommen.

Seit Sommer 2014 arbeitet Jung bereits als KDA-Referent in den Sprengeln Osnabrück und Ostfriesland-Ems. Von 1990-2014 war er als Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland in der Kirchengemeinde Götterswickerhamm tätig und nebenamtlich im Kirchenkreis Dinslaken zuständig für die Arbeit des KDA.

Die Einführung von Matthias Jung wird am 28. Oktober um 15 Uhr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover stattfinden; ein Empfang im benachbarten Leibnizsaal soll sich anschließen.

Näheres siehe auch in den Nachrichten der Landeskirche Hannovers     >> hier

Zweifel an Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

Justitia3Bundesarbeitsgericht:

Kündigung eines Chefarztes wegen Wiederheirat

 

Die höchsten deutschen Gerichte sind über die Rechte der kirchlichen Arbeitgeber im Streit. Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden dass kirchliche Arbeitgeber differenzierte Loyalitätsanforderungen an Mitarbeiter unterschiedlicher Kirchen, sowie an konfessionslose Mitarbeiter, stellen dürfen. Weiterlesen

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  • BAG-Gebäude_Beitragsslider: © BAG

Krimi-Hörspiel aus der Altenhilfe

RadioDer Kultur-Tipp zum Wochenende: “Alt ist kalt”

Das Redaktionsteam der ag-mav empfiehlt für das Wochenende ein Hörspiel.
Die aktuelle Ausgabe des ARD-Radio-Tatort spielt – wie passend zu unseren Meldungen – im Bereich der Altenhilfe (“In einem Pflegeheim auf dem Gelände des alten Kurbades in Hamm soll es nicht mit rechten Dingen zugehen.”).

Hier geht´s zum Radio-Tatort >>> “Alt ist kalt”

 

Arbeitszeit – Zeit für mehr Rechte

Dr. Hartmut Seifert

Dr. Hartmut Seifert

Millionen Beschäftigte würden gern weniger arbeiten, auch wenn das Einkommen entsprechend sinkt. Doch nur einer Minderheit gelingt es, diesen Wunsch umzusetzen.

Gut die Hälfte der Beschäftigten ist mit ihrer aktuellen Wochenarbeitszeit unzufrieden. Das geht aus der jüngsten Untersuchung einer Forschungsgruppe um den Arbeitszeitexperten Hartmut Seifert hervor. Die Wissenschaftler haben Daten des Sozio-oekonomischen Panels der Jahre 2011 bis 2014 ausgewertet. In jedem Beobachtungsjahr wurden mehr als 10.000 Beschäftigte befragt; die Ergebnisse sind repräsentativ für Arbeitnehmer in Deutschland.

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Arbeitnehmer Datenschutz

Datenschutz2Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg:
Arbeitnehmer soll Krankheitsdiagnosen nicht offenlegen müssen

Arbeitnehmer und ihre Ärzte sollen in einem Rechtsstreit um die Entgeltfortzahlung nicht mehr die Diagnose der Erkrankung offenlegen müssen. Nach einem am 8. Juli veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Baden-Württemberg in Stuttgart müssen Arbeitgeber der Einschätzung der Krankenkassen vertrauen, dass eine Arbeitsunfähigkeit auf einer Ersterkrankung beruht, die den Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet. Weiterlesen

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