onlineBefragung Behindertenhilfe

 Die Umfrage läuft vom 1. Juni bis 18. Juli 2021.

In der Behindertenhilfe arbeiten hierzulande schätzungsweise rund 500.000 Beschäftigte. Sie unterstützen Menschen mit körperlichen, geistigen, seelischen oder psychischen Behinderungen. Sie arbeiten in Tagesförderstätten, Schulen, Kitas, Werkstätten, Wohneinrichtungen, Berufsbildungswerken, Beratungsstellen und anderen Einrichtungen und Diensten. Über die Bedingungen, unter denen sie das tun, ist wenig bekannt. ver.di will das ändern und startet gemeinsam mit der TU Darmstadt eine bundesweite Beschäftigtenbefragung. Die Online-Befragung wird gemeinsam von ver.di und Wissenschaftlern vom Institut für Soziologie der TU Darmstadt durchgeführt, streng anonymisiert und wissenschaftlich ausgewertet. Gefragt wird unter anderem nach Arbeitszeiten, Belastungen, Personalsituation und Versorgungsqualität.  

Die Fragen zu beantworten, dauert etwa 15 Minuten.

Es ist wichtig, an der Befragung teil zunehmen. Sie kann dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen in der Behindertenhilfe sichtbar zu machen und den Handlungsbedarf aufzuzeigen. Die Befragung soll wichtige Informationen liefern, die ver.di in den Betrieben, in der Tarifpolitik, in der Öffentlichkeit und gegenüber den politisch Verantwortlichen nutzen kann, um die Arbeitssituation zu verbessern. Denn klar ist: Damit Teilhabe und Inklusion funktionieren, braucht es gute und sichere Arbeit in diesem Bereich.

Hier der Link zur Befragung.

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Schnelltest in Behindertenhilfeeinrichtungen

Mit der neuen Corona Verordnung sind in § 14 Ergänzungen und Veränderungen vorgenommen worden. Im Altenhilfebereich wurde die Schnelltestung von 3 mal in der Woche auf täglich verändert. Und für Personen, die in Heimen für Menschen mit Behinderungen nach § 2 Abs. 2 NuWG oder unterstützenden Wohnformen für Menschen mit Behinderungen nach § 2 Abs. 3 und 4 NuWG, in ambulanten Pflegeeinrichtungen nach § 71 Abs. 1 des Elften Buchs des Sozialgesetzbuchs sowie ambulanten Pflegediensten, die Leistungen der häuslichen Krankenpflege nach § 37 des Fünften Buchs des Sozialgesetzbuchs erbringen, tätig sind, haben an drei Tagen in der Woche, an welchen sie in den Einrichtungen oder für die ambulanten Pflegedienste tätig sind, einen PoC-Antigen-Schnelltest auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 durchführen zu lassen. Der Dienst darf bei einem positiven Testergebnis nicht verrichtet werden, solange eine Überprüfung des Ergebnisses nicht abgeschlossen ist und das Gesundheitsamt im Falle eines positiven Befundes nicht eine weitere Beschäftigung gebilligt hat.

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ver.di fordert Prämie für alle Beschäftigten in Kliniken, Rettungsdienst und Behindertenhilfe

Besonders belastete Beschäftigte in Krankenhäusern sollen als Anerkennung in der Corona-Pandemie bis Ende Juni eine Prämie von bis zu 1500 Euro bekommen. Insgesamt will die Bundesregierung dafür 450 Millionen Euro bereitstellen. Dies geht aus Agenturmeldungen (dpa) von Montag hervor. Die Meldungen beziehen sich auf eine Vorlage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für das Kabinettstreffen.

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Gemeinsamer Appell für besseren Schutz

Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung sowie die in diesen Bereichen Beschäftigten müssen besser vor Corona-Infektionen geschützt werden. Dies fordern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. und die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. in einem gemeinsamen Appell an die Gesundheitsminister des Bundes und der Länder. Zugleich müssten die nötigen Maßnahmen soweit wie möglich mit den Persönlichkeitsrechten der betroffenen Menschen und ihrem Bedürfnis nach sozialen Kontakten in Einklang gebracht werden.

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