“Ich pflege wieder, wenn…”

Die Pflegebranche hat zu wenig Fachpersonal. In der aktuellen Pandemie zeigt sich dies noch einmal überdeutlich. Eine Lösung könnte sein, Pflegebeschäftigte in Teilzeit oder Ausgestiegene zurückzugewinnen. Allein im Land Bremen stünden bis zu 1.500 ausgebildete Pflegefachkräfte mit Berufserfahrung der Alten- und Krankenpflege zusätzlich zur Verfügung – wenn sich die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung verbessern. Das ergibt jedenfalls die Hochrechnung der Zahlen einer Befragung.

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Studie unterstreicht Wichtigkeit der Tarifbindung

In einer kürzlich veröffentlichten Studie unterstreicht das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung die Bedeutung von Tarifverträgen für die Arbeits- und Lohnbedingungen der Arbeitnehmer in Deutschland. Darüber hinaus wird festgestellt, dass die Anzahl der tarifgebundenen Betriebe in den letzten rund 20 Jahren weiter abnehmend ist.

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Covid -19- Pflegestudie der Diakonie

Die Diakonie Deutschland hat ihre eigenen Beschäftigten befragen lassen, wie sie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Altenpflege und in der Hospizarbeit erleben.

Die Ergebnisse beruhen auf einer repräsentativen Online-Befragung der Evangelischen Arbeitsstelle midi, die im Oktober in den Hospizen und Pflegeeinrichtungen aller 16 Landesverbänden der Diakonie erfolgte. Der Wohlfahrtsverband gehört mit rund 136.200 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern in der Pflege.

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Es fehlen 100.000

Einer Studie der Universität Bremen zufolge werden bundesweit rund 100.000 zusätzliche Pflegeassistenzkräfte in Vollzeit benötigt. Das seien etwa ein Drittel mehr Menschen, als heute in den Einrichtungen beschäftigt seien, sagte der Leiter der Studie, der Bremer Pflegewissenschaftler Professor Heinz Rothgang, am Donnerstag. Wie der Branchendienst epd-Sozial berichtet, hatte im Zuge des “Zweiten Pflegestärkungsgesetzes” die Bundesregierung 2015 einen Entwicklungs- und Erprobungsauftrag für ein einheitliches Personalbemessungsverfahren erteilt.

Detailierte Informationen Studie der Universität Bremen finden Sie >>>hier

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