Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock meint:

“Die Gewinne aus der Digitalisierung sind ungleich verteilt”

Auf Einladung der Diakonie Deutschland, der Evangelischen Kirche und der Evangelischen Akademie zu Berlin diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik die Auswirkungen der digitalen Revolution, auf die Arbeitswelt und das Bildungswesen.

In der Veranstaltungsreihe referierten Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Jutta Allmendinger, Thomas Schiller von der Diakonie Deutschland und der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock.

©Diakonie Deutschland/Stephan Röger

Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, warnte in Zusammenhang mit der Digitalisierung vor Abstiegsängsten und Gefühlen der Verunsicherung, die bis weit in die Mittelschicht reichten. Die Menschen bräuchten eine Grundlage, auch materiell, um mit den Veränderungen umgehen zu können. Die Gewinne aus der Digitalisierung seien aber ungleich verteilt. Große Internetfirmen profitierten von der Infrastruktur, die die Allgemeinheit finanziere, zahlten aber selbst in vielen Ländern keine Steuern.

Näheres siehe vollständiger epd Bericht auf der Website der EKD >> hier

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