Alternativen für Zoom, Skype, WhatsApp und Co

Das Coronavirus hat den Arbeitsalltag fast aller Beschäftigten verändert. Egal ob im Homeoffice oder weiterhin aus dem Büro oder an der Werkbank – die direkten Kontakte sollen beschränkt werden. Deshalb hat die Krise zu einem Boom von Video- Telefonkonferenztools geführt. Software, die bis vor einigen Monaten nur von Startup-Unternehmen genutzt wurde, ist nun rund um den Globus im Einsatz. Auch wenn viele dieser Tools den Arbeitsalltag in der Krise vereinfachen, gilt es vorsichtig zu sein. Besonders GewerkschafterInnen, Mitarbeitervertretungen und Betriebsräte sollten wachsam sein, wenn es um den Datenschutz geht, empfiehlt der Deutsche Gewerkschaftsbund.

Es gibt Alternativen

Die Gewerkschaft ver.di hat aus diesem Grund eine Liste mit Software und Tools zusammengestellt, die datenschutzsicherer sind. „Wir wollen alle unterstützen, die zuhause arbeiten und aufgrund von Corona auch ihre Freizeit daheim verbringen. Deshalb haben wir diverse Online-Dienste und -Werkzeuge (wie Videokonferenzen, Telefonkonferenzen, Chats, Online-Dokumentbearbeitung, etc.) gelistet. Damit wollen wir helfen, online zu kommunizieren, ohne auf die Tools großer Datenkraken und kostspieliger Angebote zurückzugreifen“, heißt es auf der ver.di-Webseite. Bei den Tools handelt es sich um Open-Source-Anwendungen. Zudem gibt es Links auf Blogs und NGOs, die über das Thema Datenschutz und Tools schreiben. „Die vier aufgeführten Listen der diversen (Bürgerrechts-)Organisationen im In- und Ausland sind nicht abschließend; nicht jede Aussage konnte im Detail geprüft werden. Für Ergänzungen und Hinweise sind wir Euch dankbar“, schreibt ver.di.

Die ver.di-Liste mit Tool-Alternativen finden Sie >>>hier