Offener Brief Eingliederungshilfe

Die Gewerkschaft ver.di hatte den offenen Brief Krankenhäuser organisiert, jetzt soll es einen für die Eingliederungshilfe geben.

Zum Hintergrund

Die Anwendung des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes (SodEG) ist in Niedersachsen selbst Wochen nach dem Inkrafttreten immer noch nicht geklärt. Auch hier haben andere Bundesländer viel früher entschieden, nicht nur 75% zu finanzieren, sondern auf 100% aufzustocken oder das SodEG gar nicht in erst in Anspruch zu nehmen.

Die Corona Pandemie betrifft auch die Eingliederungshilfe. Die Kollegen*innen arbeiten auf vielfältige Weise und kreativ daran, ihren Anteil an einer guten Betreuung und Begleitung aufrecht zu erhalten. Doch leider entsteht der Eindruck, dass dies im öffentlichen und politischen Umgang nicht gewürdigt wird.

Was wollen wir gemeinsam mit ver.di erreichen?

Ver.di fordert von den Vertreter*innen der Politik, Herrn Ministerpräsidenten Weil, Frau Sozialministerin Reimann, Herrn Oberbürgermeister Mädge und Herrn Landrat Wiswe, sich dafür einzusetzen,

  • dass das Land Niedersachsen die Maßnahmen nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) von 75% auf 100% aufstockt.  
  • dass es Analog des Bonus für den Altenpflegebereich ein Bonus von 1.500 € als Anerkennung für die besonderen Belastungen der Arbeitnehmer*innen in der Eingliederungshilfe gibt.
  • Dass dafür gesorgt wird, dass es sofortige und verbindliche Kostenübernahmezusagen der Leistungsträger für alle Bereiche der Eingliederungshilfe sowie für die zusätzlichen Kosten für Schutzmaterialien und zusätzliches Personal gibt.

Deshalb ist es wichtig und notwendig, dass die Interessenvertretungen den offenen Brief unterstützen, kommt bitter der Aufforderung nach.

Den Brief findet ihr >>>hier

Bildrechte:

  • mail-1707817_640: © pixabay | CC0 1.0