Personal in Krankenhäusern reicht nicht für eine gute Versorgung

Das Soll ist voll

Krankenhäuser müssten in Deutschland bereits am 25. Juni schließen, wenn sie die Patientenversorgung durch eine angemessene Schichtbesetzung gewährleisten wollten. Dies geht aus einer Erhebung hervor, die die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bundesweit unter Teams in Krankenhäusern durchgeführt hat und in einer Pressekonferenz vorstellte (Bild). Nach Berechnungen der Expertinnen und Experten – der Pflegekräfte selbst – müssten mindestens 22 Prozent mehr Stellen für eine gute Versorgung geschaffen werden. Weiterlesen

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Pflegekräfte demonstrieren für Entlastung

Am Donnerstag trafen sich in Düsseldorf die Gesundheitsminister von Bund und Ländern. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) forderte die Länder auf, die Finanzierung der Krankenhäuser zu verbessern. „Spardiktate“ hätten zur Folge, dass in den Häusern zum Beispiel in der Pflege gespart wird.

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Verordnung zur Pflegeausbildung beschlossen

Am Mittwoch wurde in Berlin die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für künftige Pflegeschüler*innen beschlossen. Ab 2020 sollen sie in den ersten beiden Jahren gemeinsam ausgebildet werden.

Erst im dritten Jahr wird entscheiden, ob eine Spezialisierung für die Kinderkranken- oder Altenpflege erfolgt. Künftige Pflegeschüler können aber auch die generalistische Ausbildung bis zum Abschluss fortsetzen. Bisher verlaufen die Ausbildungen getrennt. Dies meldete die EPD am Donnerstag.

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Petition für bessere Krankenhausfinanzierung

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Mit einer Online-Petition soll den negativen Auswirkungen des Fallpauschalensystems (G-DRG) zur Krankenhausfinanzierung entgegengewirkt werden.

Aus der Petitionsbegründung:

„…Hohe Gewinnmargen entstehen aber auch, wenn Fallzahlen in lohnenden Bereichen gesteigert werden und defizitäre Bereiche abgebaut werden. Ob eine Leistung lukrativ oder defizitär ist, hängt davon ab, ob sie viel Zeit für die Betreuung des Patienten erfordert und/oder ob sie Vorhaltung benötigt. Da in der Kalkulation nur aktive Leistungsminuten zugeordnet werden dürfen, werden Leistungen aus ungeplanten Aufnahmen systematisch unterfinanziert. Prominentestes Beispiel ist die Geburtshilfe. Kinder benötigen eine um ein vielfaches höhere Betreuung, deshalb ist auch die Kindermedizin defizitär.

Das G-DRG degradiert hervorragend ausgebildete Pflegekräfte, Hebammen, Physiotherapeuten, Laboranten, MTAs und andere nicht-ärztliche Berufsgruppen zum Kostenrisiko. Ärzte wurden zum Treibstofflieferanten und sind somit für die Erträge zuständig“

Daher sollen die Kosten nach einem ausreichend bemessenen Personalschlüssel in voller Höhe vergütet werden.

Weitere Informationen finden Sie >>> hier

 

 

 

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agmav-Liste zur Pflegekammerwahl

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Es ist so weit – die angekündigte Wahl zur Pflegekammer findet statt. Um die Entschlüsse in der Pflegekammer im Sinne der Beschäftigten beeinflussen und mitgestalten zu können, gibt es von der agmav-Niedersachsen eine Kandidatenliste.

Wie groß unser gemeinsamer Einfluss ist, hängt von der Wahlbeteiligung in den Diakonischen Einrichtungen ab. Je mehr Stimmen auf unsere Kandidaten fallen, desto größer unsere Möglichkeit der Gestaltung.

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Sofortprogramm soll helfen

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Die große Koalition will mit 13.000 zusätzlichen Stellen in der Pflege für eine Trendwende in der Alten- und Krankenpflege sorgen. Bei der Vorstellung des Sofortprogramms informierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin, dass ein Gesetzentwurf in Kürze vorliegen wird. Das Programm solle Anfang kommenden Jahres in Kraft treten.

Ursprünglich war geplant, 8.000 Stellen zu schaffen. Aufgrund der mehr als angespannten Situation in der Pflege, sollen es nun 13.000 Stellen werden. Wie der Pressedienst „epd-sozial“ meldet, soll außerdem die Ausbildung von Pflege-Nachwuchs gefördert werden. Ergänzend sollen Investitionen in die Digitalisierung fließen, um Pflegekräfte von zu entlasten.

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Anhörung: Mehr Fachkräfte in der Pflege nötig

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat sich in der vergangenen Woche mit der Situation der Alten- und Krankenpflege beschäftigt. Der Ausschuss hatte hierzu Sachverständige zu einer öffentlichen Anhörung geladen. Festgestellt wurde, dass Arbeits- und Betreuungsbedingungen dringend verbessert werden müssen.

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Antritt des neuen Gesundheitsministers

Spahn will Situation der Pflegekräfte verbessern

Der neue Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dämpft zu hohe Erwartungen, wirbt aber um Unterstützung auf dem Pflegetag. Der Personalmangel in der Altenpflege entwickele sich zum Hauptproblem. Die auch von ihm geforderten Verbesserungen in der Pflege müssten jedoch auch finanzierbar sein. Weiterlesen

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