Die Pflegefachassistenzausbildung wird nach Maßgabe des Pflegefachassistenzgesetz ab dem 1. Januar 2027 als eine vergütete, generalistische Ausbildung eingeführt. Als eigenständiges und einheitliches Berufsprofil.
Die Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz hat für diese bundeseinheitliche Ausbildung einen Rahmenlehrplan und einen Rahmenausbildungsplan erarbeitet und an die zuständigen Ministerien übergeben. Die neue Ausbildung startet am 1. Januar 2027 und löst 27 landesrechtlich geregelte Hilfs- und Assistenzausbildungen ab.
Die Rahmenpläne bestehen aus einem Begründungsrahmen mit Hinweisen zum sprachbewussten Unterricht, dem Rahmenlehr- und dem Rahmenausbildungsplan sowie einem Anhang, in dem exemplarisch eine sprachbildende Lernsituation vorgestellt wird. Laut des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) sind die Rahmenpläne in gleicher Art aufgebaut wie diejenigen für die berufliche Pflegeausbildung, auch inhaltlich wird Bezug auf diese Ausbildung genommen.
Eine Kompetenzmatrix ergänzt die Rahmenpläne. Sie zeigt auf, in welchen curricularen Einheiten des schulischen Unterrichts und in welchen Praxiseinsätzen die Kompetenzen der Pflegefachassistenz-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung erworben werden sollen.
Die Rahmenpläne werden als Orientierungshilfe den Pflegeschulen und Trägern der praktischen Ausbildung kostenfrei zur Verfügung gestellt. BIBB >> Rahmenpläne Pflegeassistenzausbildung
Neue Ombudsstelle in Niedersachsen gibt Hilfestellung zur Pflege -Assistenz- Ausbildung
Ob bei neuen Pflege-Ausbildungsgängen als auch bei den bereits vorhandenen Formen kommen immer wieder Fragen auf. Pflege-Auszubildende in Niedersachsen wird Hilfestellung angeboten.
Seit dem 1. September ist die Ombudsstelle „Pflegeausbildung“ in Niedersachsen aktiv. Vier ehrenamtliche Ombudspersonen aus verschiedenen Pflegesettings bringen umfassende Praxiserfahrung mit und bieten angehenden Pflegefachpersonen sowie Pflegeassistent:innen unabhängige, unparteiische und kostenfreie Unterstützung.
Die Stelle hilft unbürokratisch bei Problemen in Ausbildung, Einsatzplanung oder Prüfungen und vermittelt zwischen Auszubildenden und den Trägern der praktischen Ausbildung. Frühzeitige Beratung soll helfen, Ausbildungsabbrüche zu verhindern und die Zufriedenheit der Auszubildenden zu erhöhen.
Informationen und Anfragen über Telefon: 0511 – 546 840 59 oder den QR-Code




