TV DN-Broschüre erhältlich

Nachdem die Tarifrunde im Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen (TV DN) vor einigen Wochen mit einem Ergebnis beendet wurde, ist nun die aktuelle Fassung des TV DN als Broschüre von ver.di erschienen.

Digital auf der Homepage – als Broschüre bei ver.di verfügbar

Die aktuelle Fassung ist als pdf-Datei ab sofort auf unserer Homepage verfügbar und wie gewohnt auf der Startseite und in den Arbeitshilfen verlinkt bzw. dargestellt.

Die gedruckte Broschüre ist für ver.di-Mitglieder nun über die jeweilige Geschäftsstelle erhältlich.

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  • TVDN_Cover: ver.di
  • TVDN_Header: ver.di

Personalnotstand! Kliniken droht der Kollaps

Mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sind viele Themen auf der Welt mit einem Mal sehr klein geworden und erscheinen nichtig. Dennoch gibt es auch Themen, denen unserer Ansicht nach weiterhin eine große Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. So fällt unter anderem die aktuelle Belastung der Krankenhäuser durch Auswirkungen der Corona-Pandemie leider in der medialen Berichterstattung oft „hinten runter“.

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  • Personalnotstand_Kliniken: agmav

Neufassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung in Kraft

Seit dem vergangenen Sonntag ist die Neufassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung in Kraft. In ihr werden die Maßnahmen zum Schutz vor einer Coronainfektion nun nicht mehr so explizit und detailliert aufgeführt, wie dies bisher der Fall war. Dennoch kann man auf keinen Fall von einem Wegfall der Maßnahmen sprechen.

Was ist geändert?

Der Gesetzgeber hat die Arbeitgeber in der Neufassung der Arbeitsschutzverordnung verpflichtet, geeignete Maßnahmen gegen das Corona-Virus im Rahmen betrieblicher Hygienekonzepte umzusetzen. Dabei sollen das regionale Infektionsgeschehen und die räumlichen Gegebenheiten besonders in die Maßnahmen mit einfließen.

Als besonders zu berücksichtigende Maßnahmen sieht die Corona-Arbeitsschutzverordnung das Testangebot im Betrieb, die Verminderung der betriebsbedingten Personenkontakte und die Bereitstellung von medizinischem Mund-Nase-Schutz. Zur Verminderung der Personenkontakte soll auch Homeoffice weiter im bekannten Maß in Betracht gezogen und ermöglicht werden.

Darüber hinaus sind die Arbeitgeber weiter dazu verpflichtet, Arbeitnehmer:innen für Termine zur Corona-Impfung freizustellen und zu diesem Thema Beratungsangebote anzubieten.

Die Geltung der aktuellen Fassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung ist bis zum 25. Mai 2022 befristet.

Mehr Verantwortung bei den Arbeitgebern – und damit auch bei den Mitarbeitervertretungen!

Mit der vorliegenden und nun geltenden Arbeitsschutzverordnung legt der Gesetzgeber die Verantwortung für den betrieblichen Infektionsschutz wieder mehr in die Hände der Arbeitgeber und fordert auf, betriebliche Lösungen zu finden. Damit kommt auch den Mitarbeitervertretungen wieder eine größere Rolle zu, denn nach §40 b) MVG-EKD sind alle Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsschutzes voll mitbestimmungspflichtig. Die Mitarbeitervertretung ist dementsprechend zu beteiligen. Sollten Arbeitgeber nicht von sich aus auf die Mitarbeitervertretung zugehen, kann die Mitarbeitervertretung ihr Initiativrecht nutzen und Maßnahmen darüber vorschlagen. Gänzlich uneinsichtige Arbeitgeber könnten schlussendlich im Einigungsstellenverfahren von den Argumenten der Mitarbeitervertretung überzeugt werden.

Im Sinne der Kolleg:innen tut die Mitarbeitervertretung gut daran, ihre Beteiligungsrechte zu nutzen und die Gesundheitsschutzmaßnahmen wirksam mitzubestimmen.

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  • Corona-Arbeitsschutzverordnung: agmav

Die agmav wagt den Schritt auf Social Media!

Seit kurzem findet Ihr uns nun auch bei Instagram. Hier wollen wir Euch über aktuelle Themen informieren und geben  Euch einen Einblick in die Arbeit des agmav-Vorstandes. Natürlich stehen wir Euch dort auch gerne für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns darauf, unser neues Profil mit vielen schönen Bildern, Videos und Eindrücken zu füllen!

Folgt uns unter @agmav.nds oder scannt einfach den untenstehenden QR-Code, um auf unserer Seite zu landen.

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  • Ankündigung Instagram: agmav

ver.di-Kirchenfachrat unterstützt buko-Forderung

Auch der Kirchenfachrat der Gewerkschaft ver.di unterstützt die Forderung der buko zur Überarbeitung des kirchlichen Arbeitsrechtes (wir berichteten). In einem Artikel hat der Kirchenfachrat sich der buko-Forderung nun angeschlossen und erweiternd eigene Aspekte formuliert.

Forderungen des Kirchenfachrats

Über die Forderungen der buko hinaus fordert der Kirchenfachrat von den politischen Akteur:innen:

  • Die Rechte der kirchlich Beschäftigten müssen gestärkt werden.
  • Es ist unverzüglich ein transparenter Roadmap-Prozess zur Angleichung des kirchlichen Sonderstatus an das staatliche Arbeitsrecht zu starten.
  • Die Gewerkschaft ver.di sowie die betrieblichen Interessenvertretungen sind in den Prozess einzubeziehen.

Dafür ist nach Meinung des Kirchenfachrates folgendes erforderlich:

  • Die kirchlichen Privilegien im Arbeitsrecht sind durch den staatlichen Gesetzgeber ersatzlos abzuschaffen.
  • Die verfassungsrechtlichen Schranken für die eigenen Angelegenheiten der Kirchen sind durch den staatlichen Gesetzgeber eng zu fassen. Einer einseitigen Ausdehnung durch die Kirchen wie in den vergangenen 70 Jahren ist entschieden entgegenzuwirken.

Diskussion unter den Arbeitnehmer:innen anregen

Wir würden es ausdrücklich begrüßen, wenn die Forderungen der buko und des ver.di Kirchenfachrats durch die Mitarbeitervertretungen unter den Arbeitnehmer:innen verbreitet werden könnten. Wir sollten für dieses Thema möglichst viel Aufmerksamkeit generieren!

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  • Kirchenfachrat: ver.di

Die Tarifverhandlungen sind beendet

Es ist vollbracht, nach fast einem Jahr sind die Tarifverhandlungen beendet. Nachdem schon im Sommer letzten Jahres die Vergütungserhöhungen und eine Sonderzahlung vereinbart worden sind, wurden im zweiten Schritt Verbesserungen im Bereitschaftsdienst, bei der Vergütung der Erzieher:innen in der Jugendhilfe, bei der Vergütung des Nachtdienstes und bei den  Helfer:innen ohne berufsspezifische Ausbildung in der Eingliederungshilfe geeint.

Die gedruckte Version des TV DN gibt es bei Deiner Gewerkschaft ver.di. Per Mail kann er bei der jeweils zuständigen Gewerkschaftssekretärin bestellt werden, mit der Auslieferung ist erst ab Mitte März zu rechnen.

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  • Kopie von agmav Homepage Beitragsslider: ver.di

Die neue Pflegekommission nimmt Arbeit auf

Durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) trat im November 2019 das Pflegelohnverbesserungsgesetz in Kraft und die Einsetzung des dauerhaften Gremiums der Pflegekommission wurde beschlossen.

Im März 2021 wurde das Verfahren zur Einberufung der fünften Pflegekommission eingeleitet und am 17.12.2021 fand die Konstituierung statt.

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Diakonie Mitteldeutschland geht 3. Weg ohne Arbeitnehmer

Schon Anfang April hatten wir berichtet, dass die Arbeitnehmerseite in der ARK der Diakonie Mitteldeutschland die Arbeitgeberseite aufgefordert hat, in Verhandlungen zu einem Tarifvertrag zu treten. Dieses Ansinnen wurde jedoch schnell von der Arbeitgeberseite abgeblockt. Sie wollten ohne jeden Zweifel am 3. Weg festhalten und forderten zur Teilnahme an der ARK auf.

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  • Vorlage_Beitragsslider-Mitteldeutschland: ag-mav.de
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