Arbeitnehmer kritisieren Lohnabschluss in der Diakonie (ARK-DD)

Arbeitnehmervertreter der Diakonie haben den Beschluss des Schlichtungsausschuss zu Lohnerhöhungen für 150.000 Beschäftigte in der evangelischen Wohlfahrt zurückgewiesen. Die Bundeskonferenz (Buko) der Mitarbeitervertretungen nannten das Ergebnis am Freitag in Kassel einen “Skandal”. Wie berichtet, steigen die Gehälter in der Diakonie nach einem Schlichterspruch in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Bundesdiakonie zum 1. Juli bzw. zum 1. September um 2,7 Prozent. Der Schlichtungsspruch kam allerdings ohne Arbeitnehmervertreter zustande, weil diese der Sitzung ferngeblieben waren. Nach geltendem kirchlichen Arbeitsrecht ist der Lohnabschluss dennoch gültig.

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Unsozial und unchristlich (3. Weg in Hessen/Nassau)

Beschäftigte der Diakonie in Hessen/Nassau sind über die Entwicklungen in der Arbeitsrechtlichen Kommission empört. Rund 100 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich letzte Woche an einer kurzfristig anberaumten Kundgebung vor der Diakonie-Zentrale in Frankfurt am Main. Dies teilten der „Gesamtausschuss der MAVen im Bereich Hessen und Nassau“ sowie die Gewerkschaft ver.di mit.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie >>> hier auf der Internetseite von ver.di Hessen.

Einen Redebeitrag des Gesamtausschusses der MAVen finden Sie >>>hier

Diakonie verteidigt weiter kirchliches Arbeitsrecht

Jörg Kruttschnitt, Vorstandsmitglied im Bundesverband der Diakonie, verwies anlässlich einer Fachtagung zum kirchlichen Arbeitsrecht darauf “dass die Löhne und Gehälter in den diakonischen Einrichtungen deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen”. Statt Haustarifen, wie es sie in vielen privaten Sozial- und Pflegeunternehmen gebe, gelte bei der evangelischen Kirche ein verlässlicher Flächentarif.
Kruttschnitt lehnt ein Streikrecht für die kirchlich Beschäftigten trotz Protesten von Mitarbeitervertetern und der Gewerkschaft ver.di, weiterhin ab. “Wir sehen nicht, wie ein Streikrecht mit dem kirchlichen Selbstverständnis in Einklang gebracht werden kann”, sagte er auf Fachtagung in Eichstätt.

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Weiter leere Stühle

lieber-streikenARK DD erneut beschlussunfähig

Auch in der Sitzung am 22. November betrieben die Arbeitnehmervertreter in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie Deutschland ARK DD die Politik des leeren Stuhls. Weiterlesen

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Zeit, dass sich was ändert

ki_29_0Aktuelles Ver.di Kircheninfo Nr. 29

Das neue ver.di KirchenInfo ist gerade erschienen. Unter dem Titel “Zeit, dass sich was ändert” werden Löhne und Arbeitsbedingungen bei Diakonie und Caritas unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Mitgliederversammlung verurteilt Situation der ARK-DD

Großes Interresse auf der Vollversammlung.

Großes Interesse auf der Vollversammlung.

Über 100 MitarbeitervertreterInnen forderten auf einer Vollversammlung in Hannover, die Beendigung des „Dritten Weges“ auf der Bundesebene. Mit einer verabschiedeten Resolution sollen die Arbeitnehmervertreter in der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK DD) unterstützt werden.
Dass es Alternativen zum dritten Weg gibt, ist spätestens seit dem TV DN (Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen) bekannt. Auf Bundesebene kann zurzeit beobachtet werden, dass dort der dritte Weg in eine Sackgasse führt. Zugespitzt durch Forderungen der Arbeitgeber.
Lösungsangebote der Arbeitnehmerseite wurden ausgeschlagen und das Angebot eines Schlichters orientiert sich in erster Linie an den Arbeitgeberforderungen (wir berichteten).

Die am 22.09.2016 verabschiedete Resolution finden Sie >>> hier

Einen lesenswerten Artikel zur Situation der ARK-DD finden Sie >>> hier

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Abgesang in der Arbeitsrechtlichen Kommission DD

lieber-streikenUnter der Überschrift “Dritter Weg braucht Denkpause” machen die “Arbeitnehmervertreter” in der ARK.DD auf die fatale Situation, in die sie sich durch ihre Beteiligung am 3. Weg begeben haben, aufmerksam. Um eine Beratung der Schlichtungsergebnisse zu vermeiden wurde die gestrige Sitzung der ARK DD boykottiert. Weiterlesen

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