TV DN – Erster Verhandlungstermin stattgefunden

tarifinfo_schraegAm 06. September hat der erste Verhandlungstermin zwischen ver.di-Tarifkommission und diakonischem Arbeitgeberverband (DDN) stattgefunden. Bisher kam es nur zu einem ersten Austausch der Positionen.

Zu einer Entgeltsteigerung hat sich der DDN noch nicht geäußert – ein Angebot soll erst vorgelegt werden, wenn es Ergebnisse zu den anderen Themen gibt.

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Insolvenz abgewendet

Logo_DW BremerhavenDiakonisches Werk Bremerhaven

Insolvenz abgewendet

Die dem angeschlagenen Diakonisches Werk Bremerhaven drohende Insolvenz konnte abgewendet werden. Dank eines mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di abgeschlossenen Notlagentarifvertrages und einer Unterstützung durch die Landeskirche Hannovers konnte der Fortbestand der Einrichtung mit über 300 Plätzen sichergestellt werden.

Mit dem Notlagentarifvertrag verzichten die Beschäftigten auf 5 % ihrer Gehaltsansprüche, dies entspricht 3,2 Millionen Euro. Die Landeskirche stellt neben den laufenden Zahlungen weitere 200 000 Euro zur Verfügung. Diese direkten Zahlungen sind jedoch nur ein Teil des umfänglichen Sanierungskonzeptes. Wesentlich für eine nachhaltige wirtschaftliche Gesundung dürfte in Anbetracht der seit Jahren unterlassener Entgeltverhandlungen die Verbesserung der Erlöse zur Erreichung einer auskömmlichen Finanzierung sein.

Weitere Hintergründe siehe auch Artikel aus der taz       >> hier

 

Kreativer Auftakt

verdi_farbeMit einem Video-Clip wollen ver.di – Kolleginnen und Kollegen auf die Arbeitsbedingungen der Sozialbranche hinweisen.

Das Video soll die Forderung nach Verbesserungen für die Beschäftigten unterstreichen.

Wie berichtet, beginnen die Tarifverhandlungen für die 32.000 Beschäftigten der Diakonie-Niedersachsen am 06. September.

 

Vorschau

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Tarifrunde Diakonie 2016

diakonie Nds TR 2016 august-1Für die anstehende Tarifrunde für die Diakonie in Niedersachsen hat die ver.di-Tarifkommission ihre Forderungen aufgestellt. Für die 32.000 Beschäftigten in den diakonischen Einrichtungen fordert die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

  • 6 Prozent mehr Gehalt
  • Erhöhung der Vergütung für die Auszubildenden um 80 Euro
  • Erhöhung des Nachtzuschlages auf 25 Prozent je Stunde
  • Anhebung der Entgelte für Berufseinsteiger um die Attraktivität der Berufe zu erhöhen

Den zurzeit gültigen Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen (TV DN) gibt es seit September 2014, die Laufzeit endet zum 30. September diesen Jahres. Die Beschäftigten der Diakonie arbeiten in Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen, in Einrichtungen der Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Wohnungslosen- und Flüchtlingshilfe.

„Die Forderungen der Beschäftigten vollziehen das nach, was in anderen Tarifbereichen schon längst vereinbart wurde. Es sind also keine utopischen Forderungen, sondern lediglich das, was in der Gesundheits- und Sozialbranche üblich ist. Damit halten wir Anschluss an die Tarifentwicklung in der sozialen Arbeit“, begründete ver.di-Verhandlungsführerin Annette Klausing die Forderungen.

Die erste Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen beginnt bereits am 6. September.

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Ver­zicht auf Ur­laubs­ta­ge weit ver­brei­tet

Annelie Buntenbach
© DGB/Simone M. Neumann

Eine Auswertung der Daten des DGB-Index Gute Arbeit zeigt: Jeder dritte Beschäftigte verzichtet zugunsten der Arbeit auf Urlaubstage. DGB-Vorstand Annelie Buntenbach verweist auf die Sorgfaltspflicht des Arbeitgebers: „Er hat dafür Sorge zu tragen, dass die Beschäftigten in seinem Betrieb oder in der Verwaltung ihren Urlaub auch nehmen können.“

 

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  • DGB – Annelie Buntenbach: © DGB/Simone M. Neumann

Mindestlohn steigt auf 8,84 Euro

Mindestlohn3Kommission einigt sich auf Anhebung um 34 Cent

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt Anfang 2017 auf 8,84 Euro. Das legte die Mindestlohnkommission von Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Berlin fest. Derzeit liegt die Lohnuntergrenze bei 8,50 Euro. Weiterlesen

Mitarbeiter demonstrieren vor der Synode

Dauerkonflikt im Bereich der Landeskirche Hannovers

Mitarbeiter demonstrieren vor der Synode

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Landeskirche Hannovers müssen weiter auf ihre diesjährige Entgelterhöhung warten. Die Landeskirche will die reguläre Lohnsteigerung um 2,3 % (mindestens 75 Euro) erst auszahlen, wenn ein Arbeitnehmer-Eigenanteil zu den Beiträgen der kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) beschlossen ist (siehe auch unsere Meldung vom 1. März 2016).

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